
Ein aus Afghanistan stammender Däne soll den Angaben nach im vergangenen Jahr den Auftrag erhalten haben, Informationen über Schuster und Beck einzuholen. Zudem soll er laut Bundesanwaltschaft mehrere Adressen, unter anderem die von zwei jüdischen Lebensmittelhändlern, ausgespäht haben. Der zweite Angeklagte sei bereit gewesen, eine Waffe zu beschaffen und die Anschlagsvorbreitungen zu unterstützen.
Wie der Generalbundesanwalt mitteilte, wurden die beiden Männer im Juni in Dänemark festgenommen und befinden sich seit ihrer Überstellung nach Deutschland in Untersuchungshaft. Der Verteidiger eines Angeklagten erklärte, dass für seinen Mandanten die Unschuldvermutung gelte. Der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Beck, forderte Außenminister Wadephul auf, den iranischen Botschafter als Reaktion auszuweisen.
Diese Nachricht wurde am 21.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
