
Die Behörden teilten mit, in der Provinz Cáceres im Westen des Landes seien mehr als 800 Einwohner in Sicherheit gebracht worden. Im Nordosten fachten starke Winde einen Waldbrand wieder an. Auch Einsatzkräfte aus Deutschland beteiligen sich an den Löscharbeiten in Spanien. Eine Einheit aus Nordrhein-Westfalen wurde im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens angefordert und ist in der nordwestlichen Region Kastilien-León im Einsatz. Die Feuer in den Regionen Madrid, Ávila und Toledo sind inzwischen weitgehend eingedämmt.
Ausbreitung der Brände in Giechenland
In Griechenland mussten zahlreiche Orte westlich von Athen evakuiert werden. Außerdem brennt es im Norden der Halbinsel Peloponnes. Sehr schnell breiteten sich die Feuer zuletzt vor allem in der Region rund um das Dorf Porto Germeno aus. Starker Wind ließ den Einsatz von Löschhubschraubern kaum zu. 500 Feuerwehrleute sind im Einsatz, darunter auch Helfer aus Rumänien und Frankreich sowie viele Freiwillige. Bislang wurden den Behörden zufolge mehr als 12.000 Hektar Land zerstört. In der Region Psatha westlich von Athen stießen zwei Löschhubschrauber zusammen. Nach Angaben der Feuerwehr sind Rettungsteams unterwegs, um mögliche Überlebende zu finden. In Frankreich hat sich die Lage etwas entspannt. In der Türkei wurden nach Behördenangaben hunderte Waldbrände gelöscht.
Auch Feuer in den USA
Ein sich rasch ausbreitender Waldbrand hat die Großstadt Spokane im Nordwesten der USA erreicht und tausende Menschen zur Flucht gezwungen. Der Gouverneur des Bundesstaats Washington, Ferguson, rief den Notstand aus. Im gesamten Bundesstaat Washington brannten nach Angaben des Gouverneursbüros zwölf große Feuer auf einer Gesamtfläche von mehr als 80.900 Hektar. Washington erlebt das vierte Dürrejahr in Folge - so viele hintereinander wie noch nie.
Diese Nachricht wurde am 02.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




