
Einer von ihnen ist der Teheraner Bürgermeister Sakani. Er sagte zur Begründung, er wolle verhindern, dass es wieder eine Regierung wie unter dem früheren Präsidenten Ruhani gebe. Ruhani hatte gestern dazu aufgerufen, für den reformorientierten Kandidaten Peseschkian zu stimmen. Dieser hatte tags zuvor bereits die Unterstützung von des ebenfalls moderaten Ex-Präsidenten Chatami erhalten. Aktuell sind noch vier Bewerber im Rennen. Beobachtern zufolge haben aber nur drei von ihnen echte Chancen. Dabei handelt es sich zum einen um die Hardliner Dschalili und Kalibaf. Einziger Reformkandidat ist Peseschkian. Ziel der Rückzüge ist offenbar, das Lager der Hardliner zu stärken.
Die vorgezogene Wahl war notwendig geworden, weil der bisherige Präsident Raisi bei einem Hubschrauber-Absturz getötet worden war.
Diese Nachricht wurde am 27.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
