Gaza-Krieg
Zwei tote Geiseln geborgen

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben die Leichen zweier von der militant-islamistischen Hamas entführten Menschen im Gazastreifen geborgen. Die sterblichen Überreste wurden demnach bereits nach Israel gebracht.

    Ein Trümmerfeld in Gaza-Stadt, im Hintergrund sind Reste schwer beschädigter Häuser zu sehen.
    Die israelische Armee hat zwei Leichen von entführten Geiseln geborgen. (AFP / OMAR AL-QATTAA)
    Bei einem der Getöteten stehe die Identität noch nicht fest. Bei dem anderen Entführten handelt es sich den Angaben zufolge um einen Mann, der bereits am Tag des Massakers am 7. Oktober 2023 in einem Kibbuz getötet wurde. Insgesamt waren bei dem Überfall der Hamas 1.200 Menschen getötet und mehr als 250 verschleppt worden. Israel geht davon aus, dass sich noch 50 Geiseln im Gazastreifen befinden, von denen ein großer Teil nicht mehr am Leben ist.
    Inzwischen setze die Armee die sogenannte humanitäre Feuerpause für Gaza-Stadt aus. Das Gebiet wird nun offiziell als "gefährliche Kampfzone" bezeichnet. Seit dem vergangenen Monat galt dort täglich eine zehnstündige Unterbrechung der Kampfhandlungen.
    Vor kurzem hatte die israelische Regierung die Einnahme von Gaza-Stadt angekündigt. Zur Begründung hieß es, unter den Bewohnern hielten sich auch zahlreiche Hamas-Terroristen versteckt.
    Diese Nachricht wurde am 29.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.