
Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Esdar, sagte, die Äußerungen von Bär seien schlicht falsch. Eine einseitige Aufkündigung der gemeinsam vereinbarten Reform der Ausbildungsförderung schade der Koalition und der demokratischen Kultur. Kritik kommt auch aus den Ländern. Mecklenburg-Vorpommerns Wissenschaftsministerin Martin, SPD, bemängelte, es sei inakzeptabel, dass Bär die fest vereinbarte Bafög-Reform infrage stelle.
Die Ministerin hatte in einem Interview gesagt, die Reform sei vorbereitet, werde allerdings von den Regierungsfraktionen nicht mehr unterstützt. Sie zeigte dafür Verständnis. Wenn Pflegebedürftige sparen sollten und beim Elterngeld Kürzungen vorgenommen würden, dann sei es nachvollziehbar, dass man nicht gleichzeitig an anderer Stelle große zusätzliche Leistungen verspreche, so Bär.
Diese Nachricht wurde am 31.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
