
Die Aids-Epidemie sei nicht vorbei, sagte Guterres in New York. Auf einem Aids-Gipfel der Vereinten Nationen betonte der Generalsekretär, dass 2024 rund 630.000 Menschen im Zusammenhang mit der Immunschwächekrankheit gestorben seien. Rund 1,3 Millionen hätten sich neu mit HIV infiziert. Zudem seien 9,2 Millionen Menschen, vor allem in armen Ländern, von einer Therapie mit lebensverlängernden Medikamenten abgeschnitten. Die Kürzungen der internationalen Finanzmittel wirken sich laut Guterres unmittelbar auf die Präventionsmaßnahmen gegen die Krankheit aus.
Auf dem zweitägigen Aids-Gipfel der Vereinten Nationen sollen die Länder eine politische Erklärung verabschieden, in der sie ihren Willen zu einem weiteren Kampf gegen Aids bekunden.
Diese Nachricht wurde am 22.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
