Krieg am Persischen Golf
Zweite Nacht ohne US-Angriff - Iran stellt Attacken ebenfalls ein - Tanker beschädigt

Nach zwei Nächten ohne US-Angriffe hat der Iran nach eigenen Angaben seine Attacken auf Ziele in der Region ebenfalls eingestellt. Ein Armeesprecher erklärte, man habe die Vergeltungsmaßnahmen gestoppt.

    Eine Satellitenaufnahme zeigt den Persischen Golf und den Golf von Oman mit der Straße von Hormus.
    Derzeit gibt es keine US-Angriffe auf Ziele im Iran. (picture alliance / dpa / The Visible Earth)
    Die USA befänden sich in einer schwierigen Lage und suchten wahrscheinlich nach einer neuen Strategie. Zugleich drohte er damit, das Kriegsgebiet auszuweiten, sollten die USA ihre Luftangriffe fortsetzen. Er verwies in diesem Zusammenhang auf bereits erfolgte Attacken der jemenitischen Huthi-Miliz auf Schiffe im Roten Meer. 
    US-Präsident Trump hatte am Freitag erklärt, er erwäge neue, massivere Angriffe auf den Iran. Es gebe aber auch Verhandlungen, die von Tag zu Tag ernsthafter würden. 

    Öltanker in der Straße von Hormus beschädigt

    In der Straße von Hormus ist nach Berichten iranischer Medien ein Öltanker durch eine Seemine beschädigt worden. Das Schiff sei von einer vorgeschriebenen Route abgewichen, berichteten mehrere iranische Nachrichtenagenturen. Der Tanker habe zuvor sein Radarsystem ausgeschaltet. Weitere Angaben wurden nicht gemacht. 
    Der Iran fordert von Handelsschiffen die Einhaltung einer festgelegten Passage durch die Meerenge und beansprucht die Kontrolle darüber für sich.
    Diese Nachricht wurde am 26.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.