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Zweiter FlugschreiberCo-Pilot manipulierte den Autopiloten

Ein Foto des französischen Innenministeriums zeigt zwei Einsatzkräfte in den französischen Alpen, wie sie ein großes Trümmerteil der abgestürzten Germanwings-Maschine bergen. (picture alliance / dpa / Yves Malenfer/Dicom/Ministere In)
Einsatzkräfte an der Absturzstelle in den südfranzösischen Alpen bergen ein Wrackteil der Germanwings-Maschine. (picture alliance / dpa / Yves Malenfer/Dicom/Ministere In)

Die Auswertung der zweiten Blackbox des Germanwings-Airbus bestätigt die These von einem absichtlich verursachten Absturz. Der Co-Pilot habe den Autopiloten wiederholt so verändert, dass die Geschwindigkeit im Sinkflug der Maschine beschleunigt wurde, erklärte die französische Luftfahrtermittlungsbehörde BEA in Paris.

Der Co-Pilot habe im Autopiloten zunächst einen Sinkflug auf eine Höhe von 100 Fuß (rund 30 Meter) eingestellt, so die französischen Ermittler. Dann habe der 27-Jährige den Autopiloten "wiederholt" so verändert, dass die Geschwindigkeit der sinkenden Maschine beschleunigt wurde. Der Flugschreiber zeichnet Kurs, Geschwindigkeit, Flughöhe oder Neigungswinkel auf.

Er war am Donnerstag an der Unglücksstelle in den französischen Alpen gefunden worden. Er war von Geröll verschüttet. Der deutsche Co-Pilot wird verdächtigt, den Kapitän des Fluges 4U9525 aus dem Cockpit ausgesperrt und die Maschine auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf absichtlich in die Katastrophe gesteuert zu haben. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hat auf seinem Computer Hinweise gefunden, dass er im Internet Informationen zum Thema Suizid gesucht hatte.

(tj/tön)

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