Donnerstag, 29. Februar 2024

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Zwischen Attraktion und Artenschutz
Geschichten aus dem Kölner Zoo

Asiatische Elefanten im Regenwald beobachten oder sibirische Tiger im russischen Schnee - nur die wenigsten Menschen bekommen dazu in ihrem Leben die Gelegenheit. In Zeiten, in denen nicht wenige Kinder denken, dass Milch und Schnitzel aus dem Supermarkt kommen, erfüllen Zoos deshalb eine wichtige Bildungsfunktion. Besonders die sogenannten Flaggschiffarten wie Wildkatzen, Menschenaffen und Co. ziehen die Besucher in die zoologischen Gärten, allein in Deutschland rund 60 Millionen jedes Jahr, Tendenz steigend.

Von Sarah Zerback | 05.07.2014
    PeTA-Aktivisten stehen vor dem Kölner Zoo mit Schildern "Artgerecht ist nur die Freiheit".
    PeTA-Aktivisten vor dem Kölner Zoo (deutschlandradio.de / Sarah Zerback)
    Spannungsfeld zwischen Spektakel und Artenschutz
    Auf der anderen Seite wird auch die Kritik immer lauter, die eine lebhafte Diskussion in Gang gesetzt hat. Ist es gerechtfertigt, Tiere in Gefangenschaft zu halten? Oder ist es sogar eine Form von Artenschutz? Wie kann ein Zoo wissenschaftlich arbeiten? Was sagen Tierschützer? Das Wochenendjournal an diesem Samstag widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Attraktion und Artenschutz und blickt hinter die Kulissen eines der ältesten Tiergärten Deutschlands, dem Kölner Zoo.
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