Dienstag, 16. August 2022

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Zwischen Smog und Riesen-Windparks

Smog gehört in China zum Alltag. Und obwohl die Regierung massiv in den Ausbau von erneuerbaren Energien investiert, wird immer noch der Großteil der Energie aus Kohlekraft gewonnen. Das macht sich in der Luft bemerkbar. Auch die Chinesen selbst handeln nicht im Sinne des Umweltschutzes.

Silke Ballweg im Gespräch mit Georg Ehring | 29.07.2013

    China ist seit einigen Jahren die Lokomotive der Weltwirtschaft: Wachstumsraten von zehn Prozent pro Jahr, ein gewaltiger Absatzmarkt etwa für Autohersteller und Maschinenbauer - und eine Wirtschaftskraft, die die Konkurrenz auf dem Weltmarkt das Fürchten lehrt, etwa bei der Herstellung von Solarmodulen.

    Doch um die Umwelt, so hört man es immer wieder, steht es schlecht. Das Fernsehen bringt manchmal Bilder von Smog, so dicht, dass man die nächsten Gebäude kaum sehen kann. Silke Ballweg lebt als Journalistin in China und sagt, der Smog gehört längst zum Alltag. Die Chinesen würden zwar von ihrer Regierung fordern, dagegen vorzugehen, privat wären sie jedoch auch nicht bereit, ihr Handeln im Sinne des Umweltschutzes zu verändern.

    Das gesamte Gespräch können Sie in unserem Audio-on-Demand-Bereich bis einschließlich 29.12.2013 nachhören.