Medienkonzerne
Zwölf US-Bundesstaaten klagen gegen Verkauf von Warner an Paramount

Zwölf US-Bundesstaaten haben Klage gegen die geplante ⁠Übernahme des ⁠Unterhaltungskonzerns Warner Bros. Discovery durch den Konkurrenten Paramount eingereicht.

    Das Paramount-Logo besteht aus einem stilisierten weißen Berg in einem blauen Kreis umgeben von blauen Sternen. Über dem Berg steht in weißer Schrift "Paramount".
    Das Logo von Paramount. (picture alliance/NurPhoto/Jakub Porzycki)
    Der Generalsstaatsanwalt Kaliforniens, Bonta, sagte, die Fusion würde den Wettbewerb im Filmvertrieb und im Kabelfernsehen einschränken, den Kinos und den TV-Anbietern schaden und zudem höhere Preise für die Verbraucher zur Folge haben.
    Bis ⁠zu einer Entscheidung über die ‌Klage dürften voraussichtlich Monate vergehen. Dies könnte Paramount Kosten in dreistelliger Millionenhöhe verursachen. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, den Aktionären von Warner Bros. Discovery ​jedes Quartal rund 650 Millionen Dollar als Ausgleichszahlung zu zahlen, ‌sollte die Übernahme nicht vor Oktober abgeschlossen sein.
    Das US-Justizministerium hatte die 110 ‌Milliarden Dollar schwere Fusion im vergangenen Monat ohne Auflagen genehmigt. Hinter Paramount steht die Familie des Software-Milliardärs Ellison, der als Unterstützer von Präsident Trump bekannt ist.
    Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.