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StartseiteAus Religion und GesellschaftDas Wunder von Saint-Maurice09.03.2016

Älteste Abtei des AbendlandesDas Wunder von Saint-Maurice

Das Kloster steht an einer Felswand in den Schweizer Alpen. Es wurde immer wieder geflutet. Oder überfallen. Doch allen Gefahren und Bedrohungen zum Trotz existierte die Abtei weiter. Heute ist Saint-Maurice das älteste Kloster des Abendlands. Seit 1500 Jahren arbeiten und beten hier Mönche.

Von Werner Bloch

Die Abtei Saint-Maurice in der Schweiz.
Die Abtei Saint-Maurice in der Schweiz.

Krieg in Europa. Im Mai des Jahres 1800 zieht Napoleon mit einer gewaltigen Armee durch die Alpen. Das Ziel – Italien. Doch bevor sein Heer zum Großen Sankt Bernhard abbiegt, fällt Napoleons Auge auf ein einzigartiges Objekt – einen Bau, der unmittelbar am Wegrand liegt und der bereits Geschichte geschrieben hat, die Abtei von Saint-Maurice.

Napoleon ist fasziniert. Er weiß, dass Saint-Maurice einen Kirchenschatz birgt, der es mit den prächtigsten Klöstern Europas aufnehmen kann. Er lässt die Abtei bis in die hintersten Winkel durchstöbern, um die Plünderung vorzubereiten. Doch seine Offiziere finden nichts. Der Kaiser tobt. "Man könnte fast annehmen, diese Abtei existiert gar nicht", soll er gebrüllt haben. Und der Abt antwortete seelenruhig: "Ja, Sire, Sie haben Recht. Wir existieren nicht."

Doch, das Kloster existiert – und das seit eineinhalb Jahrtausenden, länger als jedes andere in der westlichen Welt, heute ausgestattet mit einer Orgel, die so einzigartig klingt, dass sie auch bei Konzerten des berühmten Festivals von Montreux gespielt wird.

Napoleon ist leer ausgegangen, weil er nicht mit der Cleverness des Abtes gerechnet hatte. Der hatte die Schätze des Klosters in den Scheunen der umliegenden Bauernhöfe verstecken lassen. 

Ewiger Lobgesang

Der Abt von Saint-Maurice, Jean César Scarcella:

"Wir haben gerade den 1500. Geburtstag unserer Abtei gefeiert, die 515 gegründet wurde. Die einzige Abtei im Abendland, die so lange durchgehend 'in Betrieb' war. Dieser Aspekt ist mir sehr wichtig – die Kontinuität. Diese Abtei lebt schon sehr lange, und sie wird noch lange weiterleben. Ich als Abt sehe mich als Glied in einer Kette, die auf unseren Gründer, den Heiligen Sigismund, zurückgeht, eine Kette, die bis zum heutigen Tage reicht. Wir wollen, dass Saint-Maurice das bleibt, was es immer war – ein Haus des Gebets, mit dem ewigen Lobgesang und ein weltoffenes Haus."

Saint-Maurice ist die zweitälteste Abtei der Welt. An mehr als 540.000 Tagen sind die Mönche hier zu ihren Gebetzeiten zusammengekommen. So ist die Abtei zu einem Symbol christlicher Permanenz geworden, zu einem Triumph über die Zeit. Hier soll das "ewige Gotteslob" erfunden worden sein, das so genannte laus perennis. Gott sollte ununterbrochen gerühmt werden, Gebet und Gesang für die Ewigkeit.

"Das müssen Sie sich so vorstellen, dass es eine Art Dienstplan gegeben hat, welche Gruppe von wann bis wann mit dem Lobgesang dran war."

Thomas Roedder ist so etwas wie der inoffizielle Pressesprecher der Abtei geworden. Ein wenig gebückt führt er Besucher durch die Abtei. 

"Für mich ist es schon ein Aspekt, der mich mit Ehrfurcht erfüllt, diese lange Tradition fortsetzen zu können. Tradition ist die Wahrung des Feuers und nicht die Verehrung der Asche."

Warum aber ist Saint-Maurice so wenig bekannt? Noch vor ein paar Jahren war es sogar praktisch unbekannt – selbst in der Schweiz. Selbst die Einwohner des benachbarten Dörfchens Saint-Maurice, das sich an die Abtei anschließt, hatten keine Ahnung von der globalen Bedeutung dieses Ortes, der doch unmittelbar vor ihren Augen lag. Vor der Haustür ein Ort von europäischer Ausstrahlung – und keiner weiß davon?

Es gibt in der Schweiz ein ungeschriebenes soziales Gesetz. Es ist das Verbot zu prahlen. Reichtümer werden nicht vorgezeigt, man trumpft niemals auf, gibt sich unbedingt bescheiden. Saint-Maurice ist ein Geheimnis geblieben, das es bis heute zu entdecken gilt. 

Vielleicht ist das das größte Wunder, dass es die Abtei überhaupt noch gibt. Denn die Umgebung hier im Wallis ist so feindlich, wie eine Alpenlandschaft nur sein kann. Das Kloster schmiegt sich an eine scharf aufragende Felswand, fast 2000 Meter hoch, die so senkrecht abfällt, als wäre sie mit einem riesigen Spachtel aus dem Fels herausgestochen worden. Gegenüber recken sich die Schneegipfel der Dents du Midi, eine Bergkette mit mehreren Dreitausendern.

"1611 ist ein großer Fels über die Kirche gefallen. Um das Jahr 1942 auf den Glockenturm gefallen. Und wir singen jeden Tag: Der Herr ist mein Felsen."

Schicksalsschläge und Naturkatastrophen scheint man in Saint-Maurice mit Nonchalance zu nehmen, ja mit Humor – so wie Joseph Roduit, der frühere, 2015 verstorbene Abt. Ein kleiner, umtriebiger und geradezu schalkhafter Mann, der noch bis vor kurzem über die Berge joggte und Teile der Via Francigena abwanderte. Die Frankenstraße ist ein großer mittelalterlicher Pilgerweg, der von Canterbury nach Rom führt, einer der wichtigsten Wege über die Alpen. Er führt direkt vor der Kirchentür von Saint-Maurice vorbei. 

Kloster trotzte Wasser und Feuer

Durch einen Tunnel donnern die Schnellzüge von Genf nach Turin, ihr Rauschen ist manchmal in der Abtei zu hören. Nirgendwo ist das Rhônetal so schmal wie hier, eingeklemmt zwischen Fluss und Fels. Wasser ist in Saint-Maurice ein ständiges Problem. 

"Es gibt Wasser zwischen den Gräbern, weil um das Jahr 1858 haben sie die Eisenbahn gemacht und diese großen Lokomotiven vom 19. Jahrhundert haben die unterirdischen Wasserleitungen zerstört. Plötzlich ist das Wasser im Kloster entsprungen, Überschwemmung, durch die Gräber, durch die Kirche, durch die Stadt. Jeden Tag rennt das Wasser da heraus. Wir sind hier mit den Füßen im Wasser wie in Venedig."

Wasser und Feuer: Mehrfach wurde die Abtei auch Opfer von Feuerbrünsten. Sie wurde geplündert und gebrandschatzt – unter anderem von Langobarden und auch von Sarazenen. Immer wieder wurde die Kirche wieder aufgebaut, insgesamt siebenmal. Mit immer neuen Stilen und Grundrissen.

"Bemerkenswert ist trotz aller Zerstörungen, dass die Chorherren nie aufgegeben haben und sich auch nie entschlossen haben, woanders hinzugehen."

"Hier sind wir in der Märtyrerkapelle, wo am Anfang unten die Soldaten beerdigt wurden. Die jetzige Kapelle ist vom 18. Jahrhundert. Aber ganz am Anfang war hier der wahre Ort des Martyriums."

Der wahre Ort des Martyriums

Eine Anspielung von Abt Joseph Roduit aufs 3. Jahrhundert. Damals brechen in der Umgebung des Genfer Sees Unruhen aus. Das Christentum verbreitet sich hier rasch, die römische Kolonialmacht ist alarmiert. Ein Offizier, der aus Nordägypten stammende General Mauritius, wird entsandt, um die Aufstände niederzuschlagen. Doch stattdessen bekennt sich Mauritius selbst zum Christentum. Daraufhin entsendet Rom neue Truppen, um Mauritius und seine abtrünnige Einheit zu liquidieren.

Vor die Wahl gestellt, dem Kaiser zu dienen oder dem christlichen Gott, entscheidet sich Mauritius für das Martyrium. 3000 seiner Männer und er selbst sollen auf einer Wiese, die sich Veroli nennt, zu deutsch "Der wahre Ort", niedergemetzelt worden sein. Wie sicher ist diese Geschichte? Vielleicht nur eine Legende? Abt Scarcella:

"Man muss antworten mit dem Satz Jesu: Die Steine werden schreien. Die Steine hier sprechen. Das ist eindeutig. Die Abtei wird in den Chroniken immer wieder erwähnt.

Wir haben 20 internationale Experten und Historiker mit der Erforschung der Geschichte von Saint-Maurice beauftragt. Alle sagen übereinstimmend: Saint-Maurice ist historisch begründet, das ist keine erfundene Geschichte."

Es gibt C14-Untersuchungen der Überreste des Heiligen Mauritius, die beweisen, die Knochen sind männlich, sie stammen aus dem 4. Jahrhundert und gehören zu einem Menschen aus Nordafrika – der historischen Heimat von Mauritius.

"Liebe und tu, was du willst"

Aber solche Beweise sind dem neuen, dem aktuellen Abt nicht wichtig. Er empfängt im kleinen holzgetäfelten Besprechungszimmer, Bücher und historische Karten an den Wänden, der Blick auf den Kreuzgang und den Brunnen in der Mitte. Er ist erst seit August 2015 im Amt. Wie sein Vorgänger trägt er kein prachtvolles Kreuz um den Hals, sondern ein schlicht geschnitztes Kruzifix aus Kirschholz.

Jean Scarcella war schon 30, als er in die Abtei eintrat – nach langen Zweifeln. Er war damals ein weltberühmter Pianist. Er schwankte lange, ob er Mönch werden sollte.

"Ganz sicher gibt es unter uns einen Geist, der aus der Regel des Heiligen Augustinus und aus Augustinus selbst kommt. Der Gesang der Liebe, der Freiheit und der Selbstentdeckung. Als ich hierher kam, hat mich das beeindruckt, diese gute Laune, das angenehme Leben zwischen den Brüdern. Es ist sicher nicht immer einfach zwischen uns, aber wir korrigieren uns gegenseitig, wir lesen das Evangelium, und wir können uns Dinge ins Gesicht sagen. Das ist ein Zeichen von Gesundheit, wir fühlen uns wohl."

Es genügt, einen Tag in Saint-Maurice zu verbringen, um zu merken, von muffiger Verstaubtheit und ideologischer Verbohrtheit keine Spur. Nichts Schweres und Düsteres liegt über dieser Abtei – es herrscht eine merkwürdige Leichtigkeit zwischen den Mönchen, ein Geist der Lebendigkeit, den man in einer Gemeinschaft von Männern in alten Mauern kaum erwarten würde.

Das hänge mit der Regel des Heiligen Augustinus zusammen, sagt Cyrille Rieder, einer der 43 Augustiner-Chorherren:

"Die Regel ist ja: 'Liebe und tu, was du willst', einfacher kann man’s nicht formulieren."

Cyrille Rieder, 73 Jahre alt, arbeitet als Seelsorger, wie viele seiner Brüder. Das Interview hätte er fast vergessen – aber dann ist Rieder hellwach. Er hat einen geradezu soziologischen Blick auf die Abtei. Saint-Maurice habe ein Doppelgesicht, nach innen und nach außen, vita activa und vita contemplativa, so wie es der Heilige Augustinus vorgeschrieben hat. Die Chorherren übernehmen die Seelsorge in den Nachbargemeinden, manche unterrichten auch im Gymnasium, das neben dem Kloster liegt.

"Das ist irrsinnig. Man darf dabei Humor haben und gerne irgendwo ein Fest feiern und engen Kontakt mit den Leuten haben, die Chorherren sind vor allem Lebemenschen."

Mit seiner runden Brille, den vielen Falten und dem Lächeln, während er sich eine Zigarette dreht, sieht man Cyrille Rieder sein Mönchsleben nicht an. Ein Bier an der Hotelbar? Kein Problem. Er ist im Hotel gut bekannt. Er beherzigt das Leitmotiv der Augustiner: "Ama et fac, quod vis"!

"Man kann es in fünf Worte zusammenfassen: 'Liebe und tu, was du willst.' In dem Moment, wo es von Liebe getragen ist, kann es nicht falsch sein.

Gewaltige Ausgrabungszone

Saint-Maurice ist eine gewaltige Ausgrabungszone, erst in den letzten Jahren wurde sie vollkommen erschlossen. Der Blick darauf ist atemberaubend. Hier liegen in einem weiten Feld die Gräber des Heiligen Mauritius und seiner Mitstreiter, umgeben von hellem Stein. Darüber ein Hängedach, das eher an zeitgenössische Museumsarchitektur erinnert.

Gleich daneben, nur ein paar Schritte entfernt, das Herz von Saint-Maurice, die Schatzkammer, mit dem Reliquienschrein des Heiligen Mauritius.

"Alle diese Objekte, die hier ausgestellt sind, sind Gaben von Pilgern. Unter diesen Pilgern finden Sie Kaiser, Könige, Herzöge und Bischöfe."

Sogar der Heilige Martin soll zur Gründung des Klosters angereist sein, so behauptet zumindest die Legende. Immerhin – die Lebensdaten stimmen. Und die Sardonyx-Vase soll Karl der Große gebracht haben. Historisch gesichert ist das nicht. Sicher ist nur, sie schimmert bläulich und hat feine natürliche Adern, als käme das Licht von innen.

"Sie haben hier eine der schönsten Sammlungen in Europa, vom 1. Jahrhundert vor Christus bis zum 20. Jahrhundert. Fast jedes Jahrhundert ist dargestellt."

Nur einmal wurde dies alles außerhalb von Saint-Maurice gezeigt – im Louvre, im Frühjahr 2014. Damals, vor zwei Jahren, bereitete sich Saint-Maurice auf das Jubiläumsjahr 2015 vor. 

Einmal im Jahr Touristenziel

Das Jubiläumsjahr ist vorbei, mit wenigen Zeitungsartikeln und ein paar Fernsehberichten. Eine CD wird verkauft, es gibt ein paar Bücher. Warum aber ist Saint-Maurice nach wie vor so unbekannt?

Weil, so sagt es der Abt, die Mönche kein Touristenziel sein wollen. Sie möchten in Ruhe beten, das ist alles. Die Chorherren hätten kein Interesse, plötzlich 15 Busse vor ihrer Tür geparkt zu sehen. Man müsse das verstehen, meint Scarcella, viele seiner Chorherren seien schon über 80. Da möchte man nicht Tag für Tag behelligt werden.  

Doch einmal im Jahr, immer am 22. September, dem Tag des Heiligen Mauritius, gerät die Abtei in Bewegung. Alle sind auf den Beinen. Dann hängen überall Fahnen, die schon tausend Jahre alt sind, dann tragen die Mönche Schreine durchs Dorf.

"Darin sind die Reste des Heiligen Mauritius selbst, diese Schreine sind aus Holz geschnitzt und mit Silber bedeckt."

Richtig schwungvoll wird es im Juni, wenn die Afrikaner kommen – oft farbenfroh gekleidete Menschen aus der Schweiz und aus ganz Europa, aber auch aus Nordafrika. Mauritius gilt traditionell als der erste Schwarze, der in Kirchen bildlich dargestellt wurde. Er gilt als der bedeutendste Heilige für afrikanische Christen. Und wenn sie herkommen mit ihren Trommeln, Bongos und Trompeten, dann bebt das kleine Örtchen am Rhônetal auf schönste Weise.

Der "Reichsheilige Mauritius"

Der Heilige Mauritius erlebte noch eine weitere wundersame Karriere – und zwar als politische Figur. Otto der Große war überzeugt, er habe seinen Sieg über die Ungarn auf dem Lechfeld dem Heiligen Mauritius zu verdanken. Bis ins 19. Jahrhundert führten deutsche Heere im Krieg die Lanze des "Reichsheiligen Mauritius" mit sich.

961 ließ Otto einen Teil der Mauritius-Reliquien nach Magdeburg überführen. Dort thront nun im Dom eine der schönsten Statuen des Mittelalters: die Figur eines Schwarzen im Kettenhemd, entstanden um 1250. Eine Statue, die es an Ausdruckskraft mit jeder Renaissancestatue aufnehmen kann. In ganz Deutschland wurden Mauritius- oder Moritzkirchen gegründet. Städte wie Coburg führen das Konterfei des "schwarzen Heiligen" im Wappen.

Und doch meint Jean Scarcella, der Abt:

"Wenn der Heilige Mauritius nicht existiert hätte, wenn Saint-Maurice nicht existiert hätte, würde das nichts ändern. Denn das Wesentliche ist das Aufblühen des Glaubens, das Entscheidende ist, was wir leben und was durch die Kirche transportiert worden ist."

SMS für den Papst

Saint-Maurice ist anders als alle anderen Abteien der Welt. Es gibt hier ganz besondere Formen der Kommunikation. Wenn Abt Scarcella mit dem Papst kommunizieren will, dann kann er das, auf Grund einer uralten Vereinbarung, direkt tun, ohne Umweg über die Kurie, die kirchliche Administration. Früher schickte der Abt Briefe, heute SMS und Emails. Die Mönche haben iPhones und Laptops. Angerufen hat Scarcella den Papst auch schon mal, aber das tut er nur im Notfall, sagt er.

Saint-Maurice bleibt ein Ort von europäischer Ausstrahlung – und eine äußerst lebendige, muntere Abtei. In einer Epoche globaler Gewalt und des religiösen Extremismus, in der das Christentum vor allem im Nahen Osten auf dem Rückzug ist, wo Kirchen brennen und Klöster etwa vom so genannten "Islamischen Staat" in Schutt und Asche gelegt werden – in dieser Epoche ist Saint-Maurice eine friedliche Bastion christlichen Glaubens geblieben, ein Ausrufungszeichen und ein Leuchtturm.

Denn nur ein Kloster in der Welt ist älter als Saint-Maurice: das Katharinenkloster auf dem Sinai – da, wo Moses laut biblischer Überlieferung den Dornbusch brennen sah. Der Sinai als Rückzugsraum marodierender Banden und islamistischer Kämpfer ist politisch kaum mehr beherrschbar, entzieht sich der Kontrolle durch Kairo. Es ist nicht sicher, wie lange das Katharinen-Kloster der Menschheit noch erhalten bleibt.

Trotz aller Sorgen - die Mönche von Saint-Maurice wollen weitere 1.500 Jahre ihre Überzeugung leben. Einige zieht es hinaus in die Welt. Und so geht von Saint-Maurice immer noch eine merkwürdige Energie aus. Das ist es wohl, was der Besucher von dort mitnimmt.

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