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StartseiteDas KulturgesprächAuf den Hund gekommen25.11.2011

Auf den Hund gekommen

Medienquartett: Vom Niedergang des politischen Journalismus

Von "rapider Entpolitisierung" in den elektronischen Medien spricht Bundestagspräsident Norbert Lammert und beklagt, dass keine Nachrichtensendung im Fernsehen einen Politikanteil von mehr als 50 Prozent aufweise.

Moderation: Christian Floto

Alles nur noch buntgedruckte Makulatur? (Stock.XCHNG / Natalie Souprounovich)
Alles nur noch buntgedruckte Makulatur? (Stock.XCHNG / Natalie Souprounovich)

Und die Printmedien? Auch hier scheint der politische Journalismus auf den Hund gekommen zu sein: Auf der Jagd nach der nächsten Topmeldung verlören die Hauptstadtjournalisten ihren Auftrag als "Schleusenwärter der Informationsflut" aus den Augen, wie es die Medienwissenschaftler Ulf Kramp und Stephan Weichert formulieren.

Welche Rolle spielen die Politiker in diesem Karussell der Information und Desinformation? Sie inszenieren sich, wo und wie immer es gehe, reklamieren Kritiker. Und sie stünden Schulter an Schulter mit den Journalisten, die das nicht verhinderten. Professionelle Distanz? Im "embedded"-Journalismus Berlins Fehlanzeige, so diese Kritiker.

Wohlwollende Analysten des politischen Journalismus, wie der Kommunikationswissenschaftler Hans Mathias Kepplinger, nehmen eine optimistischere Haltung ein und loben die konstruktive Rolle zum Beispiel des Fernsehens in der Politikvermittlung.

Über den "Zustand" des politischen Journalismus diskutieren im Medienquartett:

- Tissy Bruns, Leitende Redakteurin, Tagesspiegel

- Prof. Monika Grütters, CDU, Vors. des Bundestagsausschusses f. Kultur u. Medien

- Prof. Margreth Lünenborg, Professorin für Journalistik, Freie Universität Berlin

- Dr. Steffen Wenzel, Vorstandvorsitzender politik-digital.de

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