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StartseiteCampus & KarriereBraucht Deutschland einen Nationalen Bildungsrat? 27.01.2018

BildungschancenBraucht Deutschland einen Nationalen Bildungsrat?

Im Sondierungspapier von CDU/CSU und SPD stehen gerade mal zwei kurze Sätze zur Schaffung dieses neuen Bildungsgremiums. Und schon wird heftig darüber debattiert, zumal Aufgaben und Funktionen noch nicht klar sind. Mit dem Deutschen Bildungsrat ist die Idee auch schon einmal gescheitert.

Moderation: Kate Maleike

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Eine Hand schreibt mit einem Stift auf einem Blatt Papier. (imago / blickwinkel / Bernd Leitner)
Was könnte ein Nationaler Bildungsrat bewirken, was die bestehende Kultusministerkonferenz nicht kann? (imago / blickwinkel / Bernd Leitner)

Für Kritiker ist ein neues Gremium gar nicht notwendig, weil es ja schon die Kultusministerkonferenz gibt. Befürworter, und dazu zählt vor allem die Bundes-SPD, sehen im Nationalen Bildungsrat allerdings eine Institution, die dringend erforderlich ist, um mehr Bildungsgerechtigkeit in Deutschland zu schaffen. Einigkeit dürfte darin bestehen, dass kein neues Gremium gebraucht wird, in dem nur geredet wird.

Campus & Karriere fragt, ob es sinnvoll ist, die alte Idee eines Bildungsrates wieder neu aufzulegen. Was könnte ein Nationaler Bildungsrat bewirken, was die bestehende Kultusministerkonferenz nicht kann? Wer soll im Rat vertreten sein und welche Kompetenzen muss er haben?  

Gesprächspartner:

  • Ernst Dieter Rossmann, bildungspolitischer Sprecher des SPD-Bundestagsfraktion
  • Udo Michallik, Generalsekretär der Kultusministerkonferenz  
  • Jörg Dräger, Bertelsmann Stiftung 
  • Prof.em. Elmar Tenorth, Bildungshistoriker HU Berlin 
  • Stephan Wassmuth, Vorsitzender Bundeselternrat
  • Udo Beckmann, Vorsitzender Lehrergewerkschaft VBE

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