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StartseiteSpielweisenEruption und Klangzauber14.02.2018

Brahms' 3. KlaviersonateEruption und Klangzauber

Mit seinem opus 5 hatte Johannes Brahms die Grenzen der Sonatengattung ausgelotet und sogar überreizt. Er sprengte ihr traditionelles Korsett und schuf ein höchst impulsives und zugleich sehr lyrisches Werk. Matthias Kirschnereit erklärt im Gespräch, wie das "funktioniert".

Am Mikrofon: Christoph Schmitz

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Der Pianist Matthias Kirschnereit im Gespräch mit Christoph Schmitz über die 3. Klaviersonate von Johannes Brahms im Deutschlandfunk Kammermusiksaal. (Deutschlandfunk)
Der Pianist Matthias Kirschnereit im Gespräch mit Christoph Schmitz über die 3. Klaviersonate von Johannes Brahms im Deutschlandfunk Kammermusiksaal (Deutschlandfunk)

Im Alter von 20 Jahren hat Johannes Brahms seine 3. und zugleich auch letzte Klaviersonate komponiert. Es sollten zwar noch zahlreiche weitere Klavierwerke entstehen, aber keine Sonate mehr für Klavier allein. Wieweit er in diesem f-Moll-Stück der Tradition folgt, welche eigenwilligen Neuerungen er bietet und wie die ersten beiden Sätze überhaupt geformt sind, das erläutert der Pianist Matthias Kirschnereit am Flügel des Deutschlandfunk Kammermusiksaals im Gespräch mit Christoph Schmitz. Im Anschluss an das Gespräch spielt Matthias Kirschnereit die Sätze am Stück. Die Aufnahme des Interviews entstand im Rahmen einer CD-Einspielung verschiedener Kompositionen von Johannes Brahms. Beim Label Berlin Classics ist sie unter dem Titel "Frei aber einsam" erschienen.

Johannes Brahms
Sonate für Klavier Nr.3 f-Moll, op.5

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