• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 17:35 Uhr Kultur heute
StartseitePISAplusBuchstabensuppe und Wortsalat08.11.2008

Buchstabensuppe und Wortsalat

Brauchen Legastheniker einen pädagogischen Sonderstatus?

Sie vertauschen Buchstaben, spicken auch im Erwachsenenalter ihre Texte mit Rechtschreibfehlern und haben oft Schwierigkeiten mit dem flüssigen Lesen: Legastheniker. Drei bis fünf Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland leiden an der Lese-Rechtschreib-Störung, die unter anderem genetisch bedingt ist und auch im Erwachsenenalter nicht wie von selbst verschwindet.

Moderation: Sandra Pfister

Wer schlecht liest und schreibt, wird oft für dumm gehalten - dabei hat Legasthenie nichts mit Intelligenz zu tun.  (Stock.XCHNG / Ivan V.)
Wer schlecht liest und schreibt, wird oft für dumm gehalten - dabei hat Legasthenie nichts mit Intelligenz zu tun. (Stock.XCHNG / Ivan V.)

Wer schlecht liest und schreibt, wird oft für dumm gehalten - dabei hat Legasthenie nichts mit Intelligenz zu tun. Als Legastheniker kann man sogar Professor für medizinische Genetik, wie der Würzburger Lehrstuhlinhaber Tiemo Grimm.

Der kämpft dafür, dass Legasthenie in Deutschland als Krankheit anerkannt wird - und Legastheniker einen pädagogischen Sonderstatus erhalten. Dagegen wehren sich die Kultusminister. Wie können indes Eltern, Lehrer und Therapeuten am besten mit der Diagnose umgehen?

Studiogäste:

- Tiemo Grimm, Prof. für Medizinische Genetik an der Universität Würzburg

- Angelika Schindler, Sprachheiltherapeutin, Kamp-Lindfort

Sendung mit Hörerbeteiligung: 00800-4464 4464 oder pisaplus@dradio.de

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk