Freitag, 17.11.2017
StartseiteGesichter EuropasMazedonien nach dem Machtwechsel11.11.2017

"Bunte Revolution"Mazedonien nach dem Machtwechsel

Über zehn Jahre regierte Nikola Gruevski in Mazedonien, zunehmend autoritär. Als Wahlfälschung und Korruption allzu offenbar wurden, empörten sich die Bürger, gingen auf die Straße - und leiteten so den Weg zu Neuwahlen ein. Was ist aus den Demonstranten der "Bunten Revolution" geworden? Was hat sich verändert?

Von Leila Knüppel

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Erinnerungsstücke an die "Bunte Revolution" in Mazedonien: Die Schuhe von Irena Sterijovska und Zamir Mehmeti (Deutschlandradio/ Leila Knüppel)
Erinnerungsstücke an die „Bunte Revolution“ in Mazedonien: Die Schuhe von Irena Sterijovska und Zamir Mehmeti, die sich während der Proteste 2016 kennenlernten – und nun ein Paar sind. (Deutschlandradio/ Leila Knüppel)

Die "Bunte Revolution" - die Demonstranten schleuderten Farbbeutel auf die Regierungsgebäude - ging vor allem von jungen Menschen aus, die ihr Land ändern, sich für ihre Zukunft in einer demokratischen Gesellschaft einsetzen wollten. Wir begleiten Demonstranten von damals durch das Skopje von heute. Biljana Ginova war von Beginn an dabei, ebenso wie ihre Freundinnen Kália und Ivana.

Seit dem Frühjahr hat Mazedonien eine neue Regierung unter Führung der Sozialdemokraten. Wie blicken die Demonstranten jetzt, wenige Monate nach dem Regierungswechsel, auf ihr Land? Was erhoffen sie sich von ihrer Zukunft?

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Irena liebt Zamir. Zamir liebt Irena. Doch Irena ist Slawo-Mazedonierin und Zamir Albaner - derartige Beziehungen sind in Mazedonien noch ein Tabu. Bei der "Bunten Revolution" aber demonstrierten beide gemeinsam.

Blick auf eine Brücke über den Fluss Vardar in Mazedoniens Hauptstadt Skopje (Imago) (Imago) Ein Leben im Abseits
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