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StartseiteBücher für junge LeserDie besten 7 Bücher für junge Leser01.10.2011

Die besten 7 Bücher für junge Leser

Die Deutschlandfunk-Bestsellerliste im Oktober

Eine Jury mit 29 Juroren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ermittelt einmal im Monat die besten sieben Bücher für junge Leser.

Lesender Junge (Stock.XCHNG / Vicky S)
Lesender Junge (Stock.XCHNG / Vicky S)

Versehrt

Von Patricia McCormick
Aus dem Amerikanischen von Alexandra Ernst
Fischer Schatzinsel, 192 Seiten, Euro 13,95/SFr 21,90
ab 14

Was ist passiert? Matt kann sich nicht erinnern. Als er aufwacht, liegt er im Lazarett. Die Diagnose: Schädel-Hirn-Trauma. Man sagt ihm, es war ein Granatenangriff. Langsam lernt der Junge wieder zu sprechen, sich zu bewegen. Ein bewegender, erschütternder Jugendroman über den Krieg im Irak.

iBoy

Von Kevin Brooks
Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn
dtv premium, 300 Seiten, Euro 13,90/SFr 21,90
ab 13

Tom heisst der iBoy. Ein iPhone hatte seine Schädeldecke zertrümmert und ist nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen. Nun ist er ein Superheld, weil er permanent online ist. Das iPhone als Waffe, mit der er unschlagbar zu sein scheint bei seinem Versuch, die Vergewaltiger der von ihm heimlich geliebten Lucy zu stellen und zu bezwingen. – Große Action! Was für ein Thriller! Was für ein Romanheld!

JUNKGIRL

Von Anna Kuschnarowa
Gulliver bei Beltz & Gelberg, 223 Seiten, Euro 12,95/SFr 19,90
ab 14

Sie ist wild, anders als alle anderen, ein ganz besonderes Mädchen: Tara. Unsterblich verliebt sich Alissa in sie. Alles tut sie, um in ihrer Nähe zu sein. Führt ein Doppelleben zwischen bürgerlichem Elternhaus und dem unangepassten Vorbild. Gerät dabei auf die schiefe Bahn. Selbst Drogen spielen eine Rolle. Das Ganze Leben ein Rauch? - Ein rasanter Jugendroman über Verführung und Desillusionierung.

Painting Marlene

Von Sabine Ludwig
Rowohlt Taschenbuch Verlag, 379 Seiten, Euro 12,99/SFr 20,-
ab 14

Nach dem Abi überlegt sich Marlene, wie sie ihre Zukunft gestaltet. Im Atelier ihres Vaters findet sie das Bild, das der Vater kurz vor seinem Tod von ihr gemalt hatte. Doch seltsam: Je häufiger sie davor steht, desto merkwürdiger verändert sich das Gemälde. Ihr Gesicht nimmt immer groteskere Züge an. Marlene ist drauf und dran, ihren Verstand zu verlieren. Was geht da vor sich, wer ist es, der das Bild dauernd verändert. Und warum?

Wenn ich groß bin, werde ich Seehund

Von Nikolaus Heidelbach
Verlag Beltz & Gelberg, 32 Seiten, Euro 14,95/SFr 23,50
ab 5

"Wenn ich groß bin, werde ich ...", na was wohl, Pilot oder Feurwehrmann oder Top Model? Denkste. Seehund werde ich! Zumindest in der phantastischen und sehr geheimnisvollen Verwandlungsgeschichte von Heidelbach ist das so. Wiewohl es in diesem in magischen Bildern und poetischen Worten erzählten Kunstwerk die Seehunde sind, die an Land kommen, ihr Fell abstreifen und zu Lebewesen mit zwei Beinen werden. Oder wem gehört das Fell da unter dem Sofa? Ein raffiniertes Erzählgeflecht!

Der Bus von Rosa Parks

Von Fabrizio Silei und Maurizio A.C. Quarello (Bilder)
Aus dem Italienischen von Sarah Pasquay
Verlaghaus Jacoby & Stuart, 36 Seiten, Euro 14,95/SFr 23,50
ab 8

Ben ist enttäuscht, als sein Großvater ihm im Museum nur einen alten Bus zeigen will. Doch dann lauscht er gebannt seiner Geschichte: Im Jahre 1955 hat der Großvater in genau diesem Bus gesessen, als sich Rosa Parks weigerte, ihren Platz für einen Weißen frei zu machen. – Eine im Stile realistischer amerikanischer Malerei erzählte Bildergeschichte über Zivilcourage.

Im Land der verlorenen Erinnerung

Von Carl Norac und Stéphane Poulin
Aus dem Französischen von Edmund Jacoby
Verlaghaus Jacoby & Stuart, 123 Seiten, Euro 24,-/SFr 36,50
ab 12

Eine düstre, allerdings sehr kunstvoll gezeichnete Reise in das Land der verlorenen Erinnerung. Der vermummte Held der Geschichte weiß nicht, wer er ist, woher er kommt und wohin er gehen soll. Die alten philosophischen Fragen. Doch der Traum von einem besseren Leben ist nicht aus seinem Kopf zu verbannen. – Eine Parabel auf den immerwährenden Konflikt zwischen Gewalt auf der einen und der Freiheit der Phantasie auf der anderen Seite.

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