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Startseitedocumenta-echoGrenzenlose Utopie 20.06.2017

documenta-echo: Joar NangoGrenzenlose Utopie

Joar Nango ist Künstler, Architekt und Sami - also Teil der Urbevölkerung Nordskandinaviens. Das nomadische Leben der Sami hat Nango zu seiner documenta-Installation "European Everything" inspiriert - eine bewegliche Bühne, die zur Utopie eines Staates ohne Grenzen wird.

Von Vera Pache

Detail der Installation "European Everything" von Joar Nango im Athener Konservatorium (documenta 14 / Mathias Voelzke)
Der Sami-Architekt Joar Nango hat eine mobile Bühne mit den Materialien und Techniken indigener Völker aus der ganzen Welt gestaltet. (documenta 14 / Mathias Voelzke)

Joar Nango, geboren 1979, lebt und arbeitet im norwegischen Tromsø. Nango ist Künstler und Architekt, genauer gesagt Sami-Architekt. Sami oder Samen heißt die Urbevölkerung im Norden Skandinaviens - Nomaden, die früher durch ein Gebiet zogen, das vom Norden Norwegens bis nach Russland reicht.

"European Everything"

Die Installation "European Everything", die Joar Nango auf der documenta 14 präsentiert, ist gleichzeitig Bühne und auch Chill-out-area. Für diese Architektur verwendete er Zelte, Felle und allerhand weitere Materialien der Samen und anderer indigener Völker. Er will so zeigen, dass in der sehr alten und improvisierten Sami-Architektur viel Potential für zeitgenössisches Bauen steckt.

Der Künstler Joar Nango steht im Wald. (Joar Nango /privat)Der Künstler Joar Nango hat für die documenta 14 eine mobile Bühne gebaut. (Joar Nango /privat)

Joar Nango: "European Everything" (2017), documenta 14, Athener Konservatorium (Odeion), Athen

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