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Seit 20:05 Uhr Hörspiel

Türkei und GriechenlandAus Erzfeinden werden neugierige Nachbarn

Blick auf die Flagge Zyperns (dpa / Jp Amet)

Das schlechte Verhältnis zwischen Türken und Griechen geht noch auf die Osmanische Zeit zurück und zeigte sich bislang etwa im Zypern-Konflikt. Dort warten griechische Zyprer auf Entschädigung für ihre Häuser auf dem türkischen Teil - und umgekehrt. Nun könnte sich die erbitterte Feindschaft in freundliche Nachbarschaft wandeln.


Spaniens Flagge und Europafahne wehen vor blauem Himmel im Wind. (picture alliance/dpa/Jens Kalaene)

SpanienKeine Angst vor griechischer Krankheit

Die Ankündigung des Referendums in Griechenland hat Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy zu einer Kabinettssitzung bewogen. Thema: Spanien vor Angriffen von Spekulanten zu schützen und nicht in den Griechenland-Sog zu geraten. Ähnlich wie Griechenland stand das Land vor einigen Jahren auch vor einem Zusammenbruch.


Die Hauptstraße von Tiraspols, der Hauptstadt von Transnistrien.  (Deutschlandradio / Gesine Dornblüth)

Eskalationsgefahr in TransnistrienSpekulationen über den nächsten Krieg

In der Ostukraine gehen die Kämpfe weiter und seit Tagen machen Gerüchte die Runde, dass auch Transnistrien bald Ziel militärischer Aktionen sein könnte. Die Regierung des Landstrichs an der Grenze zur Ukraine hat sich vor 20 Jahren von der Republik Moldau losgesagt. Nun bringen sich hier russische Truppen in Stellung.


Die Grenze zwischen Ungarn und Serbien, eine der Schengen-Außengrenzen. (AFP / Csaba Segesvari)

UngarnNachbarländer geschockt über Grenzzaunpläne gegen Flüchtlinge

175 Kilometer lang und vier Meter hoch: An der Grenze zu Serbien will Ungarn einen hohen Zaun bauen, um illegalen Flüchtlingen die Einreise zu erschweren. Ein Schock für die serbischen Nachbarn, aber auch für Kroatien, das dramatische Folgen durch den ungarischen Grenzzaun befürchtet.


"Wir sind hier. Kein Mensch ist illegal". Schriftzug auf einem Gebäude, in dem Asylsuchende in Amsterdam leben. (dpa / picture alliance / Koen Van Weel)

EU-FlüchtlingsquoteDen Haags "Ja, aber"-Haltung

Von den niederländischen Wählern sind 42 Prozent gegen einen Flüchtlings-Quotenplan aus Brüssel, 48 Prozent dafür. Das ergab eine Umfrage Anfang Juni. Auch bei der Regierung zeigt sich eine gewisse Gespaltenheit, denn die Rechtsliberalen von Premier Rutte wollen nicht noch mehr Wähler an die Rechtspopulisten von Geert Wilders verlieren.

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Nächste Sendung: 06.07.2015 09:10 Uhr

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Kinder und Erwachsene legen ein Europa-Puzzle zusammen. (AFP / Boris Horvat)

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