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Der polnische Präsidentschaftskandidat Andrzej Duda (picture alliance / dpa / Jacek Bednarczyk)

Vor Präsidentenwahl in PolenWer ist Herausforderer Duda?

Am Sonntag findet in Polen die Stichwahl um die Präsidentschaft statt. Der Kandidat der rechtskonservativen Partei PiS ist Andrzej Duda. Der ehemalige Vize-Justizminister und amtierende Europaabgeordnete gilt als nahezu unbeschriebenes Blatt. Die Opposition bezeichnet ihn als nicht authentischen Politiker und Produkt von Jaroslaw Kaczynski.


Ed Miliband steht mit verkniffenem Mund und nach unten blickend hinter einem Rednerpult mit der Aufschrift "Labour" . (dpa/picture alliance/Facundo Arrizabalaga)

Nach der Wahl in GroßbritannienLabour und Ukip in der Existenzkrise

Sowohl Labour als auch die rechtspopulistische Ukip mussten bei den britischen Parlamentswahlen vor zwei Wochen herbe Schlappen hinnehmen - und beide den Rücktritt ihres Vorsitzenden. Während Labour um eine neue Führung und einen neuen Kurs ringt, bekam die Ukip ihren Chef unverhofft zurück.


EU-Ratspräsident Donald Tusk bei einem Treffen mit den moldawischen Premierminister Chiril Gaburici in Chisinau.  (picture alliance / EPA / Dumitru Doru)

Republik Moldau Hoffen auf Signale von der EU

Morgen beginnt der EU-Gipfel zur Östlichen Partnerschaft in Riga. Dort wollen die Staats- und Regierungschefs auch über politische Reformen in den Ländern der Östlichen Partnerschaft sprechen. Zu denen gehört auch die Republik Moldau und die kann die Ermutigung der EU, mit den Reformen weiterzumachen, derzeit gut gebrauchen.


Die französische Bildungsministerin Najat Vallaud-Belkacem mit einem Stapel Akten in der Hand (dpa/Etienne Laurent )

FrankreichStreit über die Schulreform

Nach den Sommerferien 2016 soll die französische Mittelschule neue Strukturen und neue inhaltliche Programme bekommen. Da auch die Sprachzweige betroffen sind, laufen die Drähte in der deutsch-französischen Diplomatie heiß. Heute nun ein landesweiter Lehrerstreik - Frankreichs Bildungsreform der Ministerin Najat Vallaud-Belkacem schlägt Wellen.


Präsident seiner eigenen Republik: Staatsgründer Vit Jedlicka vor der Flagge von Liberland (dpa/picture alliance/Michael Heitmann)

Scheinrepublik "Liberland"Der Traum vom perfekten Staat

Freiwillige Steuern, ein weitgehend unsichtbarer Staat und maximale persönliche Freiheit - das ist Vit Jedlickas Vorstellung vom perfekten Staat. Und die ist bereits in der Umsetzung: Im April rief der Tscheche die Republik "Liberland" aus. Mit Erfolg: Über 300.000 Menschen haben eine Staatsbürgerschaft beantragt.


Ein Kämpfer der prorussischen Separatisten geht in der Provinz Donezk über einen zerstörten Marktplatz. (picture alliance / dpa / Dan Levy)

Kiew und der DonbassWachsende Entfremdung fördert Korruption

Neue Gefechte und wachsende Schattenwirtschaft: Drei Monate nach der Einigung auf das sogenannte Minsker Abkommen ist der Donbass immer noch von der westlichen Ukraine abgeschnitten. Die scharf bewachte Frontlinie und eine von Kiew verhängte Wirtschaftsblockade entfremden die Menschen im Donezbecken immer weiter vom ukrainischen Staat.


David Cameron, britischer Premier, spricht  auf dem Parteitag der konservativen Partei. (dpa / picture-alliance / Facundo Arrizabalaga)

GrossbritannienGegen Flüchtlingsquote und für EU-Reform

Die EU-Kommission will ein neues Konzept zum Umgang mit Flüchtlingen vorstellen. London will die Regeln ändern, aber die EU-Partner sind der Auffassung, dass verankerte Prinzipien nicht verhandelt werden können. Jetzt beginnt die Suche nach Kompromissen mit dem britischen Premier David Cameron.


Ein kunstvoll gefertigter Behälter für Gesetzestafeln der Sephardim. Sephardim werden die Juden genannt, die 1492 Spanien verlassen mussten. (picture-alliance / dpa / Wimmer)

SpanienSephardische Juden können Staatsbürgerschaft bekommen

Vor 500 Jahren wurden sephardische Juden in Spanien vor die Wahl gestellt, den katholischen Glauben anzunehmen oder das Land zu verlassen. Etwa hunderttausend flohen daraufhin nach Nordafrika, nach Italien und vor allem ins Osmanische Reich. Diesen Fehler will die spanische Regierung heute wieder gutmachen - mit der spanischen Staatsbürgerschaft.


Anhänger der Schottischen Nationalpartei (SNP) feiern in der Wahlnacht in Glasgow den Erdrutschsieg ihrer Partei (picture alliance / dpa / EPA/ROBERT PERRY)

Schottische NationalparteiLeicht getrübte Freude in Edinburgh

Die Schottische Nationalpartei hat bei der britischen Parlamentswahl einen Erdrutschsieg in Schottland eingefahren. Also fließt bei der Wahlparty in der Altstadt von Edinburgh ordentlich Braunbier. Doch ein bitterer Beigeschmack bleibt: Die Trauer über das verlorene Unabhängigkeits-Referendum.


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Nächste Sendung: 28.05.2015 09:10 Uhr

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Wohin steuert Finnland? Neue Regierung stellt Programm vor

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Im Namen des Volkes - EU-Bürgerbeauftragte stellt Jahresbericht vor

Am Mikrofon: Anne Raith
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Boden, Bauern und Barone Das Ringen um Ungarns Agrarland

Als Speisekammer des Kaiserreiches galt Ungarn zu Zeiten der k.-u.-k-Monarchie. Das fruchtbare Agrarland befand sich überwiegend in der Hand adeliger Großgrundbesitzer. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sie enteignet, die landwirtschaftlichen Flächen verstaatlicht. Bis heute hält der ungarische Staat großen Landbesitz.

Das Teatro Massimo in Palermo zählt zu den bedeutendsten Theaterbauwerken Europas. (picture-alliance / dpa / Wolfgang Thieme)

Hohe Kunst und tiefer Sumpf Das Teatro Massimo in Palermo

"Die Kunst erneuert die Völker und offenbart ihnen das Leben. Unnütz ist die Unterhaltung im Theater, wenn sie nicht auch der Zukunft den Weg bereitet" - So steht es über dem Portal des "Teatro Massimo" geschrieben, dem Stadttheater der sizilianischen Hauptstadt Palermo.

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