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Flüchtlinge in LettlandSechs neue Nachbarn

Lettland hat zum ersten Mal sechs aus Griechenland umgesiedelte Flüchtlinge aufgenommen. Es handelt sich um je eine Familie aus Eritrea und Syrien. In der Bevölkerung gibt es teils starke Vorbehalte gegen die Aufnahme. Zugleich melden sich immer mehr Freiwillige, um den Neuankömmlingen zu helfen, in Lettland Fuß zu fassen.


SchwedenJa oder Nej zur NATO-Mitgliedschaft

Schweden ist nicht in der NATO. Doch vor allem Russlands Militäraktionen haben dazu geführt, dass die Debatte über einen NATO-Beitritt heiß geführt wird. Doch allein über eine engere Zusammenarbeit, die bald im Parlament beschlossen werden soll, gehen die Meinungen bereits weit auseinander.


Flugzeugabsturz in SmolenskPolnische Regierung wirft Tusk Schlamperei vor

Der Flugzeugabsturz im russischen Smolensk ist wieder ein Politikum: Die neue polnische Regierung sendet Drohgebärden gegen den damaligen Ministerpräsidenten Donald Tusk - wegen unzureichender Untersuchungen des Unglücks. Denn damals kam auch der polnische Präsident Lech Kaczynski ums Leben. Sein Zwillingsbruder Jaroslaw ist heute der mächtigste Mann in Polen - er glaubt an ein russisches Attentat.


Europaweite Demos geplantDie böhmischen Brüder von Pegida

Die islamfeindliche Pegida-Bewegung hat erstmals zu europaweiten Protesten aufgerufen. In Tschechien organisiert der "Block gegen den Islam" die Kundgebung vor der Prager Burg in enger Abstimmung mit den deutschen Rechtspopulisten. Pegida-Partner in der Slowakei ist eine kremlfreundliche Splitterpartei - in Bratislava werden im Gegensatz zu Prag wenige Demonstranten erwartet.


Griechische RentenreformSparzwang treibt Menschen auf die Barrikaden

Schon seit Anfang dieser Woche ist es schwierig, in Griechenland voranzukommen: Die Busfahrer streiken, das Fährpersonal ebenso, die Bauern versperren Autobahn- und Flughafenzufahrten. Heute haben die Gewerkschaften zum Generalstreik aufgerufen. Die Sparpläne der Regierung sorgen für Frust und Wut bei den Menschen.


Türkei und RusslandDie Angst vor Moskaus Kurdenkarte

Das russische Engagement in Syrien und vor allem die Kurdenpolitik Moskaus bereiten der Türkei zunehmend Sorgen. Denn von den russischen Luftangriffen in Syrien profitieren auch die Kurden im Norden Syriens, die wiederum der in der Türkei verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) nahestehen. Dass Russland auch die PKK unterstützt, wird schon jetzt in Ankara vermutet.


Flüchtlinge Immer mehr stranden in Griechenland

Mehr als 850.000 Flüchtlinge kamen im vergangenen Jahr in Griechenland an. Im Januar sind es trotz ungünstiger Wetterbedingungen schon wieder mehr als 45.000 gewesen. Die meisten von ihnen wollen weiter nach Mittel- und Nordeuropa, was aber zunehmend schwieriger wird. Und Griechenland ist mit der Aufnahme der Menschen völlig überlastet.


TürkeiDer letzte Christ von Idil

Die Kleinstadt Idil im Südosten der Türkei ist einer der ältesten christlichen Orte der Welt. Bis Ende der 70er-Jahre stellten die Christen sogar den Bürgermeister. Als dieser erschossen wurde, flohen alle verbliebenen Christen nach Deutschland, Schweden oder die Schweiz. Nun hat auch der letzte Christ Idil verlassen - der Sohn des ermordeten Bürgermeisters.


ZypernNeue Hoffnung auf Wiedervereinigung

Seit Mai letzten Jahres zeigen sich der neu gewählte Präsident der Zyperntürken und der Staatschef der griechischen Republik Zypern bemüht, das Land zu einen. Doch um die Wiedervereinigung der seit fast 42 Jahren geteilten Insel wiederherzustellen, bedarf es große Anstrengungen - von beiden Seiten.


TürkeiErdogan treibt Präsidialsystem voran

Die AKP und ihr Präsident Recep Tayyip Erdogan wollen ihrer Initiative zur Verfassungsänderung noch einmal Antrieb geben: Eine Änderung soll dem Präsidenten mehr Macht geben. Die Opposition sieht das anders: Erdogan reiße unverholen alle Macht an sich, obwohl sich der Präsident an die Verfassung halten müsse und nicht umgekehrt.


SpanienLehren aus der portugiesischen Linkskoalition

In Spanien geht die Suche nach einer Regierung weiter. Der spanische Sozialistenchef Pedro Sánchez erwägt dabei ein Bündnis mit der linken Protestpartei Podemos und weiteren kleineren Parteien. Dabei blickt er ins benachbarte Portugal, denn dort gibt es ebenfalls ein Linksbündnis - wenn auch die Erfahrungen dort nicht komplett übertragbar sind.

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Nächste Sendung: 15.02.2016 09:10 Uhr

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