Europa heute

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Stimmen zur Europawahl - Serie vom 11. April bis 23. Mai 2014

Gesichter Europas

SchwedenEine Stadt zieht um: Kiruna, wie es war und wird

Arbeitersiedlung vor der Eisenerzmine von Kiruna im schwedischen Lappland im Abendlicht. (imago / derifo)

Der Rohstoffboom in Schwedens nördlichster Provinz Norrbotten macht vor der kleinen Industriestadt Kiruna nicht halt. Die Bagger und Bergwerke haben sich inzwischen schon bis unter die Randbezirke vorgefressen. Pläne für eine Umsiedlung gibt es seit 2004, die ersten Menschen haben ihre alten Häuser bereits verlassen, 2016 soll das neue Rathaus öffnen.

ItalienVom Salon an die Bar

Eine Tasse Espresso (Deutschlandradio / Ellen Wilke)

Schwarz, stark, und "bollente", also sehr heiß - so trinken die Italiener ihren Caffè am liebsten. Jeden Morgen läutet das halbe Tässchen mit der hauchdünnen cremigen Schicht zwischen Mailand und Palermo den Tag ein.

Fischfang in den NiederlandenMatjes, Masten & Matrosen

Fischfangschiffe im Hafen von Texel, Niederlande (imago / blickwinkel)

Heringe und Schollen, Seezungen, Krabben, Makrelen und bis vor 150 Jahren auch Wale: Seit Menschengedenken fahren die niederländischen Fischer hinaus auf die Nordsee, den Atlantik oder das Polarmeer. Die Niederlande gehören zu den ältesten Fischfangnationen Europas. Allerdings sind die Zeiten der kleinen Fischerboote vorbei.

WirtschaftGegen den Strom - Litauens Absage an Russland als Energieversorger

Porträt von Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite  (dpa / Valda Kalnina)

"Terroristen-Staat", so bezeichnete Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite unlängst Russland und übte damit einmal mehr den Schulterschluss mit der Ukraine. Doch der Konfrontationskurs mit Moskau ist ein Vabanque-Spiel: Litauens Wirtschaft konnte zwar in den vergangenen Jahren mit einem vergleichsweise robusten Wachstum aufwarten.

 

Eine Welt

US-AußenpolitikWackelkandidat der internationalen Bühne

Wollen weitreichende Befugnisse im Kampf gegen den IS: US-Präsident Barack Obama mit seinem Vize Joe Biden (l.) und Außenminister John Kerry (r.) (AFP / JIM WATSON)

Die Obama-Regierung überrascht immer wieder durch Wendungen in ihrer außenpolitischen Ausrichtung. Zuletzt sorgten Äußerungen von Außenminister John Kerry über mögliche Verhandlungen mit dem Syriens Machthaber Assad für Verwirrung. Im Konflikt mit Russland spielt Washington dagegen vor allem auf Zeit.