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Seit 01:30 Uhr Tag für Tag

MedizinWespengift tötet Krebszellen

Krebszellen (dpa / picture alliance / CTK Petr Eret)

Die Suche nach medizinischen Wirkstoffen in der Natur kann sich lohnen. Aspirin stammt aus der Weide, Penizillin aus Schimmelpilzen. Forscher haben herausgefunden, wie ein Eiweiß aus dem Gift einer brasilianischen Wespe Krebszellen tötet. Es wäre ein vollkommen neuer Mechanismus für Krebsmedikamente.


Die Raumsonde Cassini-Huygens auf dem Weg zum Saturn (Grafik) (NASA / ESA)

Einstein auf dem Prüfstand (14)Mit Einstein zum Saturn

Einer der genauesten Tests von Albert Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie fand weit draußen im All zwischen Jupiter und Saturn statt. Auf ihrem langen Weg zum Ringplaneten hatte die ESA-Raumsonde Cassini im Jahr 2002 etwas Freizeit. Die haben Physiker für präzise Messungen genutzt.


Eine Frau meditiert vor einem Sonnenuntergang. (imago/stock&people/UIG)

StudieMeditation verbessert Tastsinn

Ein Zustand der Versenkung, ohne körperliche Bewegung und gezielte Gedanken, das ist das Ziel der buddhistischen Zen-Meditation. Forscher aus Bochum und München berichten nun überraschend, dass die Meditationstechnik den Tastsinn verbessern kann. Mentale Prozesse können also offenbar ähnliche Lerneffekte hervorrufen wie körperliches Training. Hubert Dinse, einer der Autoren der Studie, im Gespräch.


Das Bild zeigt eine Figur, die ein Anwohner im Ninth Ward von New Orleans nach dem Hurrikan «Katrina» aus Schrott gebaut hat. Der Ninth Ward, das ärmste Viertel der Stadt, war am stärksten von «Katrina» im August 2005 betroffen. (picture alliance / dpa / Chris Melzer)

Zehn Jahre nach Hurrikan KatrinaVerlassene Viertel und neue Flutmauern in New Orleans

Er gilt bis heute als eine der verheerendsten Naturkatastrophen in der Geschichte der USA. Vor zehn Jahren braute sich über dem Atlantik der Hurrikan Katrina zusammen. 80 Prozent von New Orleans wurden überflutet, mehr als 1800 Menschen starben. Und auch heute noch sind die Schäden sichtbar.


Mit einem Traktor wird nahe Sallach im Landkreis Straubing-Bogen (Bayern) Pflanzenschutzmittel auf ein Feld gespritzt.  (picture alliance / dpa / Armin Weigel)

Debatte um Glyphosat"Ich wehre mich gegen diese Hysterie"

Professor Holger Deising, Präsident der deutschen Pflanzenschutz-Gesellschaft, hält Hysterie beim Unkrautvernichter Glyphosat für unangebracht. Die Bewertung solle man dem Bundesinstitut für Risikobewertung überlassen, sagte Deising im DLF. Die WHO hatte Glyphosat kürzlich als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft.


Whippet-Hund Jimmy und Katze Slim kuscheln auf dem Sofa (picture alliance / dpa /  Rafael Herlich)

Bakterien und PilzeMikroskopische Hausgäste

Im Hausstaub leben viele tausend Bakterien- und Pilzarten. Da bieten sich intensive Möglichkeiten für Kontakt zwischen den menschlichen Bewohnern und seinen mikroskopischen Untermietern. Manche können krank machen, andere haben positive Auswirkungen - es lohnt sich also, zu wissen, wer diese winzigen Hausgäste sind. Und das haben amerikanische Forscher jetzt genauer untersucht.


Beispiel für eine Raumkrümmung am Pulsar PSR J0348+0432 (dpa/Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn)

Einstein auf dem Prüfstand (13)Pulsare als Testlabor

Die allgemeine Relativitätstheorie als Theorie der Schwerkraft lässt sich am besten an sehr massereichen und zugleich sehr kompakten Objekten untersuchen. Das ergibt ein sehr starkes Gravitationsfeld, und so sind Pulsare oder Neutronensterne Geschenke des Himmels - sie ermöglichen gleich fünf verschiedene Tests von Einsteins Theorie.


Smartphone mit Icons von Sozialen Netzwerken (dpa/picture-alliance/ Britta Pedersen)

UltraschallmessungenEin Fingerabdrucksensor, der unter die Haut geht

Moderne Handys können ihre Benutzer am Fingerabdruck erkennen. Dafür haben sie spezielle Sensoren. Doch die sind nicht absolut sicher. Hacker haben schon öfter gezeigt, dass man sie austricksen kann. Ein neues Konzept haben Ingenieure aus den USA präsentiert. Dafür haben sie einen Ultraschall-Sensor im Chip-Format gebaut.


Ein Jäger trägt einen Jagdhut. (Imago / Thomas Müller)

Jagdstrategien verschiedener FleischfresserDer Mensch als Super-Räuber

Kanadische Forscher haben das Jagdverhalten des Menschen untersucht und mit dem von Tieren verglichen. Der Mensch tötet beispielsweise deutlich mehr ausgewachsene Fische als andere Raubtiere. Die Folge: Fische werden immer kleiner. Die Forscher fordern deshalb eine nachhaltige Nutzung von Tierbeständen.


(Maurizio Gambarini/dpa)

IT-Arbeiten im BundestagNeustart des Netzwerks nur Kosmetik?

Im Deutschen Bundestag werden Router ausgetauscht, Festplatten ersetzt, Betriebssysteme und Protokolle neu auf die Rechner der Abgeordneten und ihrer Mitarbeiter gespielt. Das Computersystem wird weitgehend neu aufgesetzt, weil ja bekanntermaßen Online-Spione einen Trojaner in die Tiefen des System eingeschleust haben, der dort sein Unwesen treibt.

Nächste Sendung: 03.09.2015 16:35 Uhr

Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft und Technik
Inventur im Wald
Laut neuer Abschätzung gibt es auf der Erde 3 Billionen Bäume

Funkstille im Mittelmeer
Spam-Sender von Schleppern behindern die Arbeit von Frontex

Meldungen aus der Wissenschaft

Sternzeit, 03. September 2015
Das Pferd auf dem Rücken

Am Mikrofon: Ralf Krauter
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Raum trifft Zeit - 100 Jahre allgemeine Relativitätstheorie

Raum trifft Zeit - ein Programmschwerpunkt zur allgemeinen Relativitätstheorie.

Auslese - Rezensionen von A bis Z

Blick in ein Bücherregal einer Bücherei (Stock.XCHNG / Paul Ijsendoorn)

In regelmäßigen Abständen präsentiert die Redaktion "Forschung aktuell" mit der Auslese lesenswerte Neuerscheinungen. Die folgenden Links führen Sie direkt zur gesuchten Rezension, sortiert nach Autoren oder Büchern.

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