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Brexit und Wissenschaft "Britische Forscher sind verunsichert"

Auf der Wissenschaftskonferenz EuroScience Open Forum (ESOF), die bis gestern in Manchester stattfand, haben zahlreiche britische Forscher ihrem Ärger über das Brexit-Referendum Luft gemacht. "Die 'scientific community' ist einfach perplex, dass ihre rationale Weltsicht bei den Bürgern gerade nicht sonderlich gefragt ist", sagte DLF-Wissenschaftsredakteur Ralf-Krauter im Gespräch.


Zika-Epidemie in Brasilien"Für Rio ist es sehr positiv im Moment"

Bald starten die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro. Die Infektionsepidemiologin Christina Frank vom Robert-Koch-Institut in Berlin sieht, dass Zika sich dort reduzieren könnte. Im Deutschlandfunk nannte sie als Grund, dass dort die Temperaturen momentan niedriger und es recht trocken sei. Dadurch gäbe es dort weniger Mücken, die in der Lage wären, Zika zu übertragen.


Die Wissenschaft und der BrexitBericht vom EuroScience Open Forum 2016 in Manchester

Im Rahmen des EuroScience Open Forum (ESOF) kommen in Manchester derzeit Forscher, Politiker und Wirtschaftsvertreter zusammen. Auf der Konferenz wird traditionell über wissenschaftspolitische Entwicklungen reflektiert. Klar, dass in diesem Jahr die Frage im Raum stand, wie sich der bevorstehende Brexit auf die europäische wissenschaftliche Zusammenarbeit auswirken wird.

ChinaDer Klimasünder erreicht den "Peak Coal"

"Peak Oil" - unter diesem Schlagwort wird diskutiert, wie lange die Erdöl-Vorräte noch reichen. Auf jeden Fall: Kohle ist viel mehr da. Entsprechend gibt es kaum Debatten über den "Peak Coal". Doch in China soll der vermeintliche Gipfel der Kohlenutzung kürzlich erreicht worden sein, sagen Forscher.


Flug MH 370"Wir suchen nicht die Nadel im Heuhaufen, sondern den Heuhaufen"

Im März 2014 verschwand Flug MH 370 spurlos. Vermutet wird der Absturzort irgendwo im Indischen Ozean. Aber bis heute sind nur Einzelteile gefunden wurden. Der Wissenschaftler Arne Biastoch vom Geomar beschreibt, wie sein Team mithilfe einer Strömungssimulation versucht, das Suchgebiet zu definieren - demnach liegt das Wrack weiter nördlich als bisher angenommen.

Grenzen der PhysikLUX-Experiment findet keinen Hinweis auf Dunkle Materie

Die Physik beschreibt derzeit gerade einmal fünf Prozent unseres Weltalls. Der Rest liegt buchstäblich im Dunklen. Er scheint aus sogenannter Dunkler Materie zu bestehen - eine Art kosmischer Klebstoff, der die Galaxien zusammen hält. Die Experten haben immerhin schon Ideen, woraus Dunkle Materie bestehen könnte: aus exotischen Elementarteilchen, die noch nicht entdeckt worden sind.


WebstandardsInternetprotokoll Version 4 soll (nicht) in Rente gehen

Das Internet Engineering Task Force (IETF) ist ein offener Zusammenschluss von rund 1.400 Netzwerkspezialisten weltweit. Nun traf man sich zur 96. Tagung. Ein Thema ist das Internetprotokoll Version 6, kurz IPv6. Das setzt sich nicht so recht durch, obwohl die Version 4 (IPv4) an seine Grenzen stoßen könnte. Aber nicht alle wollen IPv4 für historisch erklären.


Buchbesprechung"Die Star Trek-Physik"

Mittlerweile wurden insgesamt 726 Episoden der Science-Fiction-Serie Star Trek ausgestrahlt. Metin Tolan, Physikprofessor an der Technischen Universität Dortmund, hat sie alle gesehen. In seinem neuen Sachbuch "Die STAR TREK Physik: Warum die Enterprise nur 158 Kilo wiegt und andere galaktische Erkenntnisse" erklärt er, was er dabei so alles gelernt hat.


Geologie Mikrobeben auf der Spur

Seit Jahrzehnten fürchten die Kalifornier "The Big One" - das ganz große Erdbeben. Schließlich leben sie mit der San-Andreas-Verwerfung und damit mit einer der seismisch aktivsten Zonen der Erde. In 20 bis 30 Kilometern Tiefe haben US-Forscher nun ein besonderes Phänomen näher untersucht: sogenannte Gezeitenbeben.


Folgen des Brexit"Die Freizügigkeit in der Forschung erhalten"

Die Wissenschaft lebt von der gegenseitigen Befruchtung - das meint DPG-Präsident Rolf Heuer. Deswegen sollte den Briten auch nach dem Brexit-Votum signalisiert werden: "Wir wollen euch weiterhin an Bord haben", sagte er im DLF. Auch für Großbritanniens Forscher sei das wichtig, denn mit den renommierten Europäischen Förderprogrammen könnten nationale Stipendien nicht mithalten.

Geschlechterbestimmung im EiHahn oder Henne?

Reihe "Tolle Idee - was wurde daraus?"

Es ist gängige Praxis, männliche Küken einen Tag nach dem Schlüpfen umzubringen. Denn weder können sie Eier legen, noch haben sie viel Fleischansatz. Schon lange gibt es Proteste dagegen. Eine Möglichkeit, um das Töten zu vermeiden, ist das Geschlecht schon im Ei zu bestimmen. Vor fünf Jahren haben wir über einen Ansatz dafür berichtet. Was ist aus der tollen Idee geworden?


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Nächste Sendung: 29.07.2016 16:35 Uhr

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Am Mikrofon: Ralf Krauter
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