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Forschung Aktuell

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DiagnosemethodeBakterien liefern Krebsnachweis

Das Anatomische Modell eines Menschen, aufgenommen in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) (picture alliance / dpa / Emily Wabitsch)

Die Heilungschancen bei Leberkrebs sind relativ hoch, wenn man die Tumoren früh entdeckt und entfernt. Herkömmliche Diagnosemethoden erkennen die Tumoren erst, wenn sie etwa einen Zentimeter groß sind. Doch US-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich auch schon einen Millimeter große Metastasen nachweisen lassen - mit Darmbakterien.


Marec Hase arbeitet an einem Fahrrad (Michael Böddeker / Afanasia Zwick)

"Jugend forscht"-Sieger Marec Hase Im Liegen ans Ziel

Ein Liegeradtandem brachte Marec Hase 1989 einen NRW-Landessieg im Wettbewerb "Jugend forscht". Es war auch der Beginn seiner Karriere: Heute leitet Hase eine Firma, die Liegeräder herstellt und in diesem Segment zu den Weltmarktführer zählt.


Eine Ladestation zum drahtlosen Aufladen eines Telefons derMarke LG (Deutschlandradio / M. Waldhauser)

Tolle Idee! Was wurde daraus?Laden ohne Kabel

Wenn man Handys und Laptops drahtlos laden könnte, wäre das nervige Verkabeln überflüssig. Die Umsetzung dieser Idee ging ein Physiker des MIT in Boston im Jahr 2006 an. Anders als die heute erhältlichen Ladematten auf Basis von Magnetfeldern kann das Bostoner System auch größere Entfernungen zwischen Ladestation und Gerät überwinden.


Womöglich von der Übersäuerung der Ozeane bedroht: der Ruderfußkrebs (picture alliance / dpa / Foto: Hinrich Bäsemann)

WeltmeereDer Vielfalt des Planktons auf der Spur

Die winzigen Vertreter des Planktons stehen am Anfang der Nahrungskette in den Ozeanen. Sie sind zahlenmäßig den großen Arten wie den Walen und den Fischen überlegen, doch ist recht wenig über die winzigen Meeresbewohner bekannt. Mit dem Projekt Tara Oceans fahren Wissenschaftler die Weltmeere ab und untersuchen das Leben des Planktons.


Reifemeister Wilfried Heinatschel holt mit dem Gabelstapler eine Palette Kartons mit Costa Rica-Bananen aus der Reifekammer der Atlanta-Gruppe in Bremen (Foto vom 18.01.2006) (dpa / picture alliance / Ingo Wagner)

Neuentwicklung FiFiFahrerloses Transportfahrzeug mit Gestensteuerung

Lagerarbeit ist oft noch Handarbeit: Mit Hubwagen oder Ameisen laden Arbeiter Paletten auf, Kisten oder Pakete. Automatische Systeme sollen diese Arbeit erleichtern, doch die meisten brauchen eine teure Steuerung. Entwickler vom Karlsruher Institut für Technologie haben jetzt ein Gefährt für die Lagerarbeit entwickelt, dass mit Hilfe von Gesten gesteuert wird.


In den Abendhimmel startet am Dienstag in Hannover eine Rabenkrähe von einer Straßenlaterne aus. (picture-alliance/ dpa - Peter Steffen)

Biologe Norbert JorekVon Rabenkrähen und dem eigenen Naturpark

Reihe "50 Jahre Jugend forscht", Teil 3

1971 nahm Norbert Jorek bei "Jugend forscht" teil - und holte damals den vierten Platz im Bereich Biologie. Sein Thema: Verhaltensforschung bei Rabenkrähen. Vögel beobachtet er immer noch gerne: in seinem eigenen Naturpark in Ibbenbüren.


Ein einzelner Baum auf einem Hügel vor dem bewölkten Nachmittagshimmel unweit des Dorfes Groß Sperrenwalde in der Uckermark / Brandenburg (picture alliance / ZB)

TreibhausgaseKünstliche Bäume als CO2-Sauger

Serie "Tolle Idee! Was wurde daraus?", Folge 19

Eine Idee im Kampf gegen die Treibhausgase sind künstliche Bäume: Wie ihre natürlichen Vorbilder sollen sie CO2 aus der Luft filtern und einlagern. Sechs Jahre nachdem der Ansatz erstmals auftauchte ist er über den Status von Prototypen nicht hinausgekommen. Aber die Natur hat die Bäume ja auch nicht über Nacht entwickelt...


Der Arzt und Biochemiker Alexander Kekulé, im Anzug, seitliches Porträt (imago/stock&people/Müller-Stauffenberg)

Biochemiker Alexander Kekulé"Als Wissenschaftler muss man Masochist sein"

Reihe "50 Jahre Jugend forscht", Teil 1

Alexander Kekulé ist Arzt und Biochemiker - seine naturwissenschaftliche Karriere begann jedoch mit Tee: Bei "Jugend forscht" im Jahr 1980 ging er der Wirkung des Koffeins in Tees nach. Die Erfahrung lehrte ihn einiges über den Wissenschaftsbetrieb.


Ein Nilpferd und ein Besen vor seinem Maul (picture alliance / dpa / David Wimsett)

ZootiereForscher bestimmen Stresspegel

Aufgabe der Tiergärten ist nicht nur das Präsentieren der Tiere, sondern auch sie zu schützen und ihren Fortbestand zu sichern. Methoden, um Wohlbefinden oder Stresslevel eines Tieres zu bestimmen sind Mangelware. Wie Abhilfe geschaffen werden könnte, darüber diskutieren Experten auf der Internationalen Konferenz für Krankheiten bei Zoo- und Wildtieren in Barcelona.


Rotterdamer Hafen mit Wolken am Horizont. (picture alliance / dpa - Victoria Bonn-Meuser)

Rotterdamer SeehafenSchutz vor Sturmfluten

Die Niederlande sind nahezu eingedeicht, nicht so jedoch Rotterdam. Europas größter Seehafen war bislang vor Sturmfluten sicher, weil er mehrere Meter über dem Meeresspiegel liegt. Doch der wird laut Klimaforschern steigen - dann drohen dem Rotterdamer Hafen verheerende Überflutungen.

Weitere Beiträge

Nächste Sendung: 29.05.2015 16:35 Uhr

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Aus Naturwissenschaft und Technik
Sendereihe: "50 Jahre Jugend forscht"
Musikübertragung per Licht
Porträt über Erfinder Marc Brunke

Metall mit Erinnerung
Eine neue Formgedächtnislegierung schlägt alle bisherigen Rekorde

Meldungen aus der Wissenschaft

Sternzeit 29. Mai 2015
Der rettende Schwan

Am Mikrofon: Ralf Krauter
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Auslese - Rezensionen von A bis Z

Blick in ein Bücherregal einer Bücherei (Stock.XCHNG / Paul Ijsendoorn)

In regelmäßigen Abständen präsentiert die Redaktion "Forschung aktuell" mit der Auslese lesenswerte Neuerscheinungen. Die folgenden Links führen Sie direkt zur gesuchten Rezension, sortiert nach Autoren oder Büchern.

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Wissenschaft im Brennpunkt

Die neue Schutzhülle für den Atomreaktor von Tschernobyl. Sie soll 2017 fertiggestellt werden. (AFP / Anatolii Stepanov)

Lagebericht aus TschernobylAufräumen in unruhigen Zeiten

An der Einfahrt der inneren Sperrzone ist eine Stellung aus Sandsäcken aufgebaut: Auch hier, in Tschernobyl, machen sich die Spannungen im Osten des Landes bemerkbar. Nuklearanlagen werden besonders gesichert, Soldaten bewachen die Baustellen am Kernkraftwerk.

Auf diesem berühmten Foto zu seinem 72. Geburtstag am 14.3.1951 steckt Albert Einstein den Fotografen die Zunge heraus. (AFP Photo / Arthur Sasse)

Allgemeine Relativitätstheorie "Der wertvollste Fund meines Lebens"

Albert Einstein zählt zu den wichtigsten Architekten der modernen Physik. Sein wohl größter Geniestreich: die allgemeine Relativitätstheorie. Vor 100 Jahren präsentierte er einen knappen Satz mathematischer Formeln, der bis heute als perfekte Beschreibung der vertrautesten aller Naturkräfte gilt, der Gravitation.

Computer und Kommunikation

Sternzeit

Der Schwan gegen Mitternacht am Osthimmel (Stellarium)

AstronomieDer rettende Schwan

Zu den markantesten Figuren am Firmament gehört der Schwan: Sechs recht helle Sterne bilden ein auffälliges Kreuz. An dessen Querbalken schließen sich links und rechts kleine Bögen schwächerer Sterne an, die die mächtigen Schwingen des Vogels darstellen.

Wissen

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Eine Lesebrille liegt auf einem Bücherstapel. (picture alliance / dpa / Ismo Pekkarinen)

Open Access und Wissenschaft"Qualitätskontrolle ist schon wichtig"

Der Soziologe Peter Weingart hat davor gewarnt, bei Open-Access-Publikationen die Qualitätskontrolle zu vernachlässigen. Durch das digitale Publizieren sei die Zugänglichkeit von Daten enorm gesteigert worden, sagte Weingart im DLF. Das habe das Arbeiten erleichtert, aber auch die Manipulationen, die man mit den Daten vornehmen könne.

Die Redaktion


  • Uli Blumenthal (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré) Uli Blumenthal

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  • Maximilian Schönherr (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré) Maximilian Schönherr

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