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Seit 16:35 Uhr Forschung aktuell

Riskante TechnologieSchwimmende Reaktoren für Russland

Die Akademik Lomonosov 1 wurde 2010 in St. Petersburg vom Stapel gelassen. (AFP /  ANDREY SMIRNOV)

Die Idee stammt aus den 70er-Jahren - doch von schwimmenden Kernkraftwerken hat man lange nichts mehr gehört. Nun steht in einer russischen Werft das erste Reaktorschiff vor der Vollendung: die Akademik Lomonosov 1. Das schwimmende Kraftwerk soll im fernen Osten eingesetzt werden und genügend Elektrizität, Wärme und entsalztes Trinkwasser für 200.000 Menschen erzeugen. Das Vorhaben birgt Gefahren.


KrebsdiagnostikEin Topf, zwei Schritte

Mit der Kernspintomographie oder der PET, der Positronen-Emissions-Tomographie, kann man Blicke in den menschlichen Körper werfen. Bei der PET werden dem Patienten schwach radioaktive Substanzen injiziert, sogenannte Tracer. Sie wandern im Körper zu den Zielorganen und senden von dort ein strahlendes Signal aus. Weil diese Substanzen aber sehr schnell zerfallen, ist bei ihrer Herstellung Eile geboten.


ForstwirtschaftWaldmanagement schadet dem Klima

Die Wälder der Welt nehmen fast 25 Prozent des Kohlendioxids auf, das der Mensch jedes Jahr in die Atmosphäre pumpt - sie haben also Einfluss auf die Klimaentwicklung. Ein internationales Forschungsteam hat untersucht, welche Auswirkungen die Forstwirtschaft seit Beginn der Industrialisierung auf die europäischen Wälder hatte - mit ernüchternden Ergebnissen.


Roboter und MenschAuf Tuchfühlung mit Blechkameraden

Industrieroboter verlassen zunehmend ihre Käfige. In den Fabrikhallen von morgen wird es nach Meinung vieler Experten völlig normal sein, dass Mensch und Maschine Hand in Hand arbeiten. Möglich wird das durch intelligente Roboter, die genau wahrnehmen, was in ihrer Umgebung passiert und ihre Bewegungen automatisch stoppen, bevor ihnen ein Mensch in die Quere kommt.


NASA-Missionen jenseits vom MarsDen Geheimnissen von Europa auf der Spur

Die US-Raumfahrtbehörde NASA ist durch freundlichen Druck von Abgeordneten zu der Erkenntnis gelangt, dass unser Sonnensystem weiter draußen durchaus interessant sein könnte. Im Blick ist dabei auch der Jupiter-Mond Europa, unter dessen Eiskruste ein ganzer Ozean vermutet wird.


Skandal um künstliche Luftröhren "Star-Chirurg" in der Kritik

Eine Dokumentation im schwedischen Staatsfernsehen erhebt schwere Vorwürfe gegen Paolo Macchiarini. Der Chirurg an der angesehenen medizinischen Universität Karolinska-Institut hatte acht Patienten eine künstliche Luftröhre eingesetzt, sechs davon starben. Er soll auch Menschen in akute Lebensgefahr gebracht haben, die gar nicht bedrohlich krank waren.


Wettmanipulationen im TennisKommissar Statistik

Journalisten wollen einen Manipulationsskandal im Tennis aufgedeckt haben - unter anderem mithilfe von statistischer Datenauswertung. Doch kann man mit Sportstatistiken Falschspieler überführen? Nein, glauben Statistiker - aber die Daten können dennoch helfen, Betrügern auf die Schliche zu kommen.


Exzellenzinitiative-Gutachter Imboden "Lasst den Universitäten Freiheit und Zeit"

Das Gutachten zur Exzellenzinitiative sei auch ein Plädoyer für mehr Wettbewerb zwischen den Spitzenuniversitäten, sagte Dieter Imboden im DLF. Der Vorsitzende der für den Bericht verantwortlichen Expertenkommission appelliert aber auch an die Politik.


US-ForschungComeback der Glühlampe?

Eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte ist vorbei. Zahlreiche Staaten haben sie bereits verboten: Die Glühlampe ist nicht effizient genug. Nicht einmal fünf Prozent ihrer Energie wandelt sie in Licht um. Der Rest geht als Wärme verloren. Forscher in den USA könnten dies jetzt ändern.


Zika-Virus"Auch bei uns kann es zu Übertragungen kommen"

Das Zika-Virus macht Schlagzeilen: Über die aktuelle Epidemie in Brasilien wird viel berichtet. Dort kommen vermehrt Kinder mit Schädelfehlbildungen auf die Welt, die ihr Leben lang geistig behindert sein werden. Sind Infektionen mit dem Virus daran schuld? Sehr wahrscheinlich ja, sagt der Hamburger Tropenmediziner Jonas Schmidt-Chanasit im DLF.


Autismus-ErkankungenChinesen manipulieren Makaken für Forschungszwecke

Autismus ist bisher nur in seinen Grundzügen erforscht. Der Grund: Untersuchungen am menschlichen Gehirn sind äußerst schwierig und Versuche an Affen sind in Europa und den USA höchst umstritten. In China ist man da anderer Meinung. Wie das Fachmagazin "Nature" berichtet, gibt es dort bereits erste Ergebnisse durch genmanipulierte Makaken.

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Nächste Sendung: 10.02.2016 16:35 Uhr

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Am Mikrofon: Monika Seynsche
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