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Seit 09:10 Uhr Das Wochenendjournal

Zehn Jahre nach Hurrikan KatrinaVerlassene Viertel und neue Flutmauern in New Orleans

Das Bild zeigt eine Figur, die ein Anwohner im Ninth Ward von New Orleans nach dem Hurrikan «Katrina» aus Schrott gebaut hat. Der Ninth Ward, das ärmste Viertel der Stadt, war am stärksten von «Katrina» im August 2005 betroffen. (picture alliance / dpa / Chris Melzer)

Er gilt bis heute als eine der verheerendsten Naturkatastrophen in der Geschichte der USA. Vor zehn Jahren braute sich über dem Atlantik der Hurrikan Katrina zusammen. 80 Prozent von New Orleans wurden überflutet, mehr als 1800 Menschen starben. Und auch heute noch sind die Schäden sichtbar.


Mit einem Traktor wird nahe Sallach im Landkreis Straubing-Bogen (Bayern) Pflanzenschutzmittel auf ein Feld gespritzt.  (picture alliance / dpa / Armin Weigel)

Debatte um Glyphosat"Ich wehre mich gegen diese Hysterie"

Professor Holger Deising, Präsident der deutschen Pflanzenschutz-Gesellschaft, hält Hysterie beim Unkrautvernichter Glyphosat für unangebracht. Die Bewertung solle man dem Bundesinstitut für Risikobewertung überlassen, sagte Deising im DLF. Die WHO hatte Glyphosat kürzlich als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft.


Whippet-Hund Jimmy und Katze Slim kuscheln auf dem Sofa (picture alliance / dpa /  Rafael Herlich)

Bakterien und PilzeMikroskopische Hausgäste

Im Hausstaub leben viele tausend Bakterien- und Pilzarten. Da bieten sich intensive Möglichkeiten für Kontakt zwischen den menschlichen Bewohnern und seinen mikroskopischen Untermietern. Manche können krank machen, andere haben positive Auswirkungen - es lohnt sich also, zu wissen, wer diese winzigen Hausgäste sind. Und das haben amerikanische Forscher jetzt genauer untersucht.


Beispiel für eine Raumkrümmung am Pulsar PSR J0348+0432 (dpa/Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn)

Einstein auf dem Prüfstand (13)Pulsare als Testlabor

Die allgemeine Relativitätstheorie als Theorie der Schwerkraft lässt sich am besten an sehr massereichen und zugleich sehr kompakten Objekten untersuchen. Das ergibt ein sehr starkes Gravitationsfeld, und so sind Pulsare oder Neutronensterne Geschenke des Himmels - sie ermöglichen gleich fünf verschiedene Tests von Einsteins Theorie.


Smartphone mit Icons von Sozialen Netzwerken (dpa/picture-alliance/ Britta Pedersen)

UltraschallmessungenEin Fingerabdrucksensor, der unter die Haut geht

Moderne Handys können ihre Benutzer am Fingerabdruck erkennen. Dafür haben sie spezielle Sensoren. Doch die sind nicht absolut sicher. Hacker haben schon öfter gezeigt, dass man sie austricksen kann. Ein neues Konzept haben Ingenieure aus den USA präsentiert. Dafür haben sie einen Ultraschall-Sensor im Chip-Format gebaut.


Ein Jäger trägt einen Jagdhut. (Imago / Thomas Müller)

Jagdstrategien verschiedener FleischfresserDer Mensch als Super-Räuber

Kanadische Forscher haben das Jagdverhalten des Menschen untersucht und mit dem von Tieren verglichen. Der Mensch tötet beispielsweise deutlich mehr ausgewachsene Fische als andere Raubtiere. Die Folge: Fische werden immer kleiner. Die Forscher fordern deshalb eine nachhaltige Nutzung von Tierbeständen.


(Maurizio Gambarini/dpa)

IT-Arbeiten im BundestagNeustart des Netzwerks nur Kosmetik?

Im Deutschen Bundestag werden Router ausgetauscht, Festplatten ersetzt, Betriebssysteme und Protokolle neu auf die Rechner der Abgeordneten und ihrer Mitarbeiter gespielt. Das Computersystem wird weitgehend neu aufgesetzt, weil ja bekanntermaßen Online-Spione einen Trojaner in die Tiefen des System eingeschleust haben, der dort sein Unwesen treibt.


Krebszellen (dpa / picture alliance / CTK Petr Eret)

KrebstherapieMRT lenkt Immunzellen zum Tumor

Viren, die Krebszellen töten – daran arbeiten Wissenschaftler seit den 90ern intensiv, und jetzt zeichnen sich erste Erfolge ab. Das Problem bei dieser Art Therapie ist aber, dass die Virenverbündeten zum Tumor gelangen müssen, ehe das Immunsystem sie außer Gefecht setzt. Wissenschaftler der Universität Sheffield haben eine Methode enwickelt, die Erreger in weißen Blutkörperchen zu verstecken.


Gebirgskette in Zentralasien mit dem Tien Shan  (dpa / Nasa / Aqua / Handout)

KlimawandelGletscher Zentralasiens schmelzen rapide

Entlang des Tien Shans, Zentralasiens größtem Gebirge, hat sich das Volumen der Eismassen in den vergangenen 50 Jahren um etwas mehr als 25 Prozent reduziert. Schuld seien die höheren Sommertemperaturen, sagte Geoökologin Doris Düthmann vom Helmholtz-Zentrum in Potsdam. Es sei damit zu rechnen, dass sich das Volumen bis 2050 nochmals um die Hälfte reduzieren werde - mit gravierenden Auswirkungen für die dort lebenden Menschen.


In einem Labor im Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung der Universität Leipzig kontrolliert Biologie-Doktorantin Anne Suttkus auf einem Bildschirm (picture alliance /  ZB / Waltraud Grubitzsch)

StoffwechselkrankheitenAmyloide bestimmen Zelltod auf Zeit

Alzheimer, Parkinson, ALS, BSE: Bei all diesen Krankheiten bilden sich schädliche Ablagerungen zwischen den Zellen, sogenannte Amyloide. Sie bestehen aus normalen Eiweißen, die in eine falsche, klebrige Form geraten sind. Eine aktuelle Arbeit in "Science Advances" legt nun nahe, dass es noch weitere Formen von Amyloiden gibt.

Nächste Sendung: 31.08.2015 16:35 Uhr

Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft und Technik
Königin oder Arbeiterin?
Wie die Nahrung die Genexpression bei Bienen steuert

Sicherheit im Luftverkehr
Neue Regeln für die Kontrollen an Flughäfen

Meldungen aus der Wissenschaft

Sternzeit, 31. August 2015
Der Sternenhimmel im September

Am Mikrofon: Lennart Pyritz
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Raum trifft Zeit - 100 Jahre allgemeine Relativitätstheorie

Raum trifft Zeit - ein Programmschwerpunkt zur allgemeinen Relativitätstheorie.

Auslese - Rezensionen von A bis Z

Blick in ein Bücherregal einer Bücherei (Stock.XCHNG / Paul Ijsendoorn)

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