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Aus alt mach neu - in Zeiten des Krieges: Die Ukraine vor den Parlamentswahlen

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Politik

Flüchtlingspolitik"Die Erstaufnahmestellen sind überfüllt"

Ein Kleinkind steht am 21.11.2013 in Eisenberg (Thüringen) auf dem Gelände der Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge und Asylbewerber vor Wohncontainern. Die Suche nach einer neuen Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Thüringen gestaltet sich weiterhin schwierig. Es sei noch keine Entscheidung gefallen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums der Nachrichtenagentur dpa in Erfurt.

Die Bevölkerung stehe der Aufnahme von Flüchtlingen positiv gegenüber, die Politik hingegen habe nur "sehr wenige Konzepte" erarbeitet, bemängelt der stellvertretende Geschäftsführer von Pro Asyl Bernd Mesovic im Deutschlandfunk. Es gebe einen Verfahrensrückstau von 140.000 Fällen, deshalb müsse dringend gehandelt werden.

Klimapolitik"Europa ruht sich auf der Vorreiterrolle aus"

Eine Satellitenaufnahme der Erde zeigt den Verbleib der Ozonschicht über der Arktis (Foto vom Winter 1999/2000).

Die Klima-Beschlüsse der EU bieten Schlupflöcher, sagte Brigitte Knopf, EU-Expertin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, im DLF. Etwa beim Emissionshandel, wo es Kompensationszahlungen für Osteuropa gibt. Damit werde das EU-Parlament ausgehebelt, sagte Knopf.

UkraineSeparatisten, Kommunisten und alte Eliten im Wahlkampf

Ein Plakat in der ostukrainischen Region Donezk und Lugansk wirbt für die Teilnahme an der Parlamentswahl am 02.11.2014.

Am Sonntag wird in der Ukraine das Parlament, die Werchowna Rada, neu gewählt. Die Partei von Staatspräsident Petro Poroschenko rechnet mit einem Erfolg, aber auch Kommunisten, Sozialdemokraten und neue Parteien von Ex-Regierungsanhängern oder Maidan-Demonstranten kämpfen um Sitze.

 

Wirtschaft

BilanzBASF schraubt Finanzziele zurück

Fahnen mit der Aufschrift BASF in Ludwigshafen vor dem Werksgelände des Chemiekonzerns BASF

BASF ist das größte Chemieunternehmen der Welt und macht Gewinne, die viele andere Unternehmen gerne in ihren Bilanzen hätten. 1,8 Milliarden Euro Gewinn vor Zinsen und Steuern waren es zum Beispiel im dritten Quartal, etwas mehr als erwartet. Trotzdem reagierten die Anleger äußerst enttäuscht, BASF ist unter Druck.

IndienIllegaler Sandabbau ist ein Milliardengeschäft

Die indische Stadt Varanasi in Indien am Ganges.

Sand ist ein wichtiger Baustoff für die weltweit boomende Bauwirtschaft. Auch in Indien hat die organisierte Kriminalität den illegalen Sandabbau als einträgliches Geschäft entdeckt. Dazu werden Flussgründe ausgehoben und Strände abgetragen - mit unabsehbaren Folgen für die Umwelt.

Energie-AnbieterEuGH stärkt Verbraucherrechte

Ein typischer Wechselstromzähler.

Deutsche Strom- und Gasanbieter müssen ihre Kunden vor einer Preiserhöhung künftig besser informieren. Das hat der Europäische Gerichtshof in einem Urteil festgelegt. Preiserhöhungen der letzten drei Jahre können Kunden zurückfordern, allerdings gibt es dabei einiges zu beachten, erklärt Aribert Peters vom Bund der Energieverbraucher.

 

Gesellschaft

NamenCrazy horse und Superman sind nicht erlaubt

Ein zwei Wochen altes männliches Baby schreit

Das Namenkundliche Zentrum der Universität Leipzig feiert sein 20-jähriges Bestehen nach der Wende. Jetzt treffen sich Wissenschaftler aus ganz Deutschland, um über Trends und Tendenzen in der Namenforschung, über Medienerfahrungen und Wissenschaftskommunikation zu diskutieren.

Ebola-Berichterstattung"Die üblichen Klischees von Afrika"

Ein afrikanischer Arzt hilft seinem Kollegen, dessen Atemschutzmaske anzupassen.

Durch die Ebola-Berichterstattung wird das überzeichnete Bild von Afrika als Krisenkontinent gestärkt - das sagte Annette Lohmann, Vertreterin der Friedrich-Ebert-Stiftung im Senegal, im Deutschlandfunk. Neben der akuten Krisenberichterstattung müssten die Medien stärker die strukturellen Ursachen analysieren.

VerkehrPrag will Segways verbieten

Segway-Touristen auf der Prager Mánes-Brücke

Prag ist ein beliebtes Ziel für Touristen - und die erkunden die Stadt seit einigen Jahren gerne auf Segways. Die elektrischen Roller sind bei Stadtführungen der Renner. Doch nun droht ihnen das Aus.