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Ein Image-Weltmeister bekommt Kratzer - Wie das Emirat Katar von sich reden machen will und zunehmend ins Gerede kommt

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BKA: Zahl der sogenannten "Gefährder"  hat sich seit 2010 fast verdoppelt | mehr

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Jean-Claude Juncker übernimmt  Führung der EU-Kommission | mehr

GIZ-Direktor:  Keiner weiß, wie es in Burkina Faso weitergeht | mehr

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Politik

Schnelle EingreiftruppeNATO handelt früher als erwartet

Die Nato berät in Wales das weitere Vorgehen im Ukraine-Konflikt

Die NATO will im Baltikum und in Polen mehr Präsenz zeigen - und das offenbar nicht wie zunächst angekündigt erst in zwei Jahren. Dem Deutschlandfunk liegen exklusive Informationen vor, wonach bereits in zwei Monaten mit "sichtbarer Unterstützung" begonnen werden soll - unter Leitung eines deutschen Generals.

Einigung im GasstreitGasversorgung bleibt unsicher

Gaspipeline im slowakischen Kapusany

Die Einigung im russisch-ukrainischen Gasstreit ist zunächst eine gute Nachricht, kommentiert Theo Geers. Westeuropa könne aber nicht ausschließen, dass Kiew bei Verschärfung des Konflikts mit Moskau Transitgas anzapft - denn die beiden Länder seien sich nach wie vor spinnefeind.

Kommission-Bilanz"Die EU steht nicht besser da"

Günter Verheugen

Die scheidende EU-Kommission hat nach Ansicht des SPD-Politikers Günter Verheugen die Zeichen der Zeit wohl nicht richtig erkannt. Unter ihrem Präsidenten Manuel Barroso sei der Zustand der EU nicht verbessert worden, sagte der frühere EU-Kommissar im Deutschlandfunk. Im Gegenteil: Die Gemeinschaft befinde sich in mehreren Sackgassen.

 

Wirtschaft

LufthansaKranich in der Klemme

Lufthansa-Maschinen am Frankfurter Flughafen

Pilotenstreiks und Konkurrenz durch Billigflieger und Golf-Airlines: Die Lufthansa steht unter Druck. Allein die Streiks haben die Airline 170 Millionen Euro gekostet. Und alle Versuche, mit der Konkurrenz gleichzuziehen, scheiterten bisher. Denn die greift an wunden Punkten an.

GeschäftszahlenLufthansa verkraftet Streiks

Flughafen Frankfurt am Main: Start einer Lufthansa-Maschine am 17.01.2014

Die Deutsche Lufthansa hat ihre neuen Geschäftszahlen vorgelegt. Der Ausblick auf 2015 fällt schlechter aus als erwartet. Doch wird die Lufthansa im laufenden Jahr ihr Ziel von einer Milliarde Euro operativen Gewinns erreichen können - allerdings nur ohne weitere Streiks 2014.

GesetzesänderungVerbraucher besser vor Inkasso-Firmen schützen

Sichergestellte, gefälschte Euro-Banknoten hält Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele bei der Bundesbank in Frankfurt am Main in den Händen und spiegelt sich dabei in der Tischplatte.

Ab 1. November 2014 müssen registrierte Inkassodienstleister und Anwälte Verbraucher per Gesetz detaillierter informieren und Angaben unter anderem zur Forderung und zum Auftraggeber machen. Damit soll es für Inkassoschuldner mehr Transparenz geben.

 

Gesellschaft

BremenFriedhofszwang soll gelockert werden

Ein steinernes Engelchen ziert am 14.10.2008 einen Grabstein auf dem alten Südfriedhof in München

In Deutschland herrscht der sogenannte Friedhofszwang: Bestattet werden darf nur auf Friedhöfen, in Friedwäldern oder im Meer. Das soll sich in Bremen bald ändern: Ab Januar 2015 werden Bestattungen auf Privatgrundstücken möglich. Kritik kommt nicht nur von der Kirche.

Abdullahi Ahmed An-Na'im"Einen islamischen Staat kann es nicht geben"

Der Halbmond auf dem Minarett der Abubakr Moschee in Frankfurt (Hessen) hebt sich am 19.09.2014 als Schattenriss vor der Sonne ab.

Der IS hat in Syrien und im Irak ein Kalifat ausgerufen. Doch als Staatsform kann es einen islamischen Staat nicht geben, sagt der aus dem Sudan stammende und in Atlanta lehrende Rechtswissenschaftler Abdullahi Ahmed An-Na'im. "Nur Menschen können Muslime sein - keine Institutionen."

Arbeitsrecht für Asylbewerber"Es geht um gesellschaftliche Teilhabe und Entlastung der Kommunen"

Der SPD-Politiker Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales in der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, aufgenommen am 02.06.2013 in Köln.

Asylbewerber sollen künftig früher arbeiten dürfen als bisher. Der bessere Zugang zum Arbeitsmarkt ermögliche es ihnen, in Deutschland Fuß zu fassen, sagte der nordrhein-westfälische Sozialminister Guntram Schneider (SPD) im DLF. Der Mangel an Bewerbern im Handwerk könnte dazu führen, dass Flüchtlingen in das duale Ausbildungssystem einsteigen könnten, so Schneider.