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StartseiteMarkt und MedienInternet-Mäzene machen Medien19.10.2013

Internet-Mäzene machen Medien

In den USA wird Journalismus zur Spielwiese für Milliardäre - die ihn damit retten

Während die Medienhäuser hierzulande mit Einsparungen und Bezahlschranken ums Überleben kämpfen, haben die US-Amerikaner längst weitere Finanzierungsquellen ausgemacht. Da sind zum einen millionenschwere Stiftungen. Und nun treten auch immer mehr Mäzene und Internet-Milliardäre auf den Plan, die bisher eher als Totengräber des Journalismus galten.

Leif Kramp im Gespräch mit Adalbert Siniawski

Amazon-Gründer und -Präsident Jeff Bezos hat die "Washington Post" gekauft. (AFP / EMMANUEL DUNAND)
Amazon-Gründer und -Präsident Jeff Bezos hat die "Washington Post" gekauft. (AFP / EMMANUEL DUNAND)

Amazon-Chef Jeff Bezos kaufte die "Washington Post". Und diese Woche hat Ebay-Erfinder Pierre Omidyer den US-Enthüllungsjournalisten Glenn Greenwald vom britischen "Guardian" abgeworben. Greenwald hat zusammen mit Edward Snowden den NSA-Skandal publik gemacht und soll nun für den Ebay-Gründer eine neue, journalistische Plattform im Netz aufbauen. Ob die Internet-Mäzene die neuen Retter des Qualitätsjournalismus sind, erklärt Dr. Leif Kramp, Kommunikationswissenschaftler an der Universität Bremen.

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