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Seit 08:00 Uhr Nachrichten

Zukunft der Arbeit"Es muss ein Recht auf Privatheit geben"

Immer mehr Beschäftigte sind von der ständigen Erreichbarkeit im Job genervt. Nach Ansicht von IG-Metall-Chef Jörg Hofmann müssten die Menschen selber autonom bestimmen, wann die Arbeit aufhöre und wann das Privatleben beginne. Es müssten neue Regelungen gefunden werden, die ein modernes Arbeitsleben von heute abbilden, ohne, dass es zulasten der Arbeitnehmer gehe, sagte er im DLF.

Forderung nach Luftbrücke in Syrien"Wir dürfen diese Menschen nicht jämmerlich verrecken lassen"

Hunger sei in Syrien immer noch eine Waffe. Viele Menschen würden derzeit von Salz und Grassuppen leben, sagte die Grünen-Politikerin Franziska Brantner im Deutschlandfunk. Es könne nicht sein, dass Assad mit seiner Strategie, die Menschen auszuhungern, durchkomme. Alle Akteure - auch die Bundesregierung - müssten jetzt ein Zeichen setzen.


Hartz-IV-Gesetzentwurf für EU-Bürger"Das Soziale bleibt in der EU auf der Strecke"

Der neue Gesetzentwurf von Arbeitsministerin Andrea Nahles zur Hartz-IV-Regelung für EU-Bürger widerspreche grundsätzlich der europäischen Idee, sagte die Sprecherin der Linken-Fraktion, Sabine Zimmermann, im DLF. Die Freizügigkeit und Mobilität von Europa müsse auch sozial abgesichert werden. Sie rief zu einer Debatte über die sozialen Standards in der EU auf.

Bonuszahlungen an VW-Vorstand"Manager hätten freiwillig ein deutlicheres Signal geben können"

Der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies hat dem VW-Vorstand eine unsensible Haltung in Bezug auf die Bonuszahlungen vorgeworfen. Das könne man der Bevölkerung nicht erklären, sagte der SPD-Politiker im DLF. Man rede schließlich über Summen, die viele Menschen in ihrem gesamten Arbeitsleben nicht verdienten. Er hätte "ein klareres, ein deutlicheres Signal des Vorstandes" erwartet.

Grünen-Politiker zum Atomausstieg"Jetzt sollten die Konzerne am wenigsten rummaulen"

Er habe ein gutes Gefühl, was die Beschlüsse der Atomkommission angehe, sagte der Umweltminister in Schleswig-Holstein, Robert Habeck (Grüne), im DLF. Mit dem geplanten Fonds, in den die Energiekonzerne 23,3 Milliarden Euro einzahlten, erhielten diese nun eine saubere Bilanz. Wären sie insolvent gegangen, hätten die Steuerzahler möglicherweise die volle Last tragen müssen.

Atomausstieg"Wir haben die Konzerne quasi komplett aus der Haftung rausgenommen"

23,3 Milliarden Euro sollen die Energiekonzerne nach dem Willen der Atomkommission für die Kosten des Atomausstiegs zahlen. "Das ist ein dicker Brocken für die Konzerne", sagte der CDU-Politiker Michael Fuchs, der Mitglied der Atomkommission ist, im DLF. Andererseits seien dafür die Konzerne im Jahr 2022 quasi aus der Haftung raus und hätten jetzt endlich Planungssicherheit, so Fuchs.


Bundesnachrichtendienst"Es ist klug, jetzt den Wechsel einzuleiten"

Angesichts der anstehenden Ausrichtung auf neue Aufgaben des Bundesnachrichtendienstes sei es richtig, den Prozess in eine Hand zu legen, sagte Patrick Sensburg (CDU), Vorsitzender des NSA-Untersuchungsausschusses, im DLF. Da Gerhard Schindler nur noch knapp zwei Jahre im Amt geblieben wäre, sei ein Wechsel an der Führungsspitze klug. Mit Bruno Kahl komme ein BND-Chef, der für diese Aufgaben gut gewappnet sei.

Deutsche Umwelthilfe"Frau Merkel tritt leider sehr einseitig als Autokanzlerin auf "

Die Einführung einer Kaufprämie für Elektroautos sei eine wirklich unsinnige Förderung, sagte Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, im DLF. Damit mache die Bundesregierung der Automobilindustrie falsche Zugeständnisse. Als richtigen Ansatz bezeichnete Resch ein Anreizsystem für "ökologisch korrekte Fahrzeuge". Die Flut an SUVs auf den Straßen müsse beendet werden.

Ehemaliger ARD-Korrespondent zu Tschernobyl"Zehn Tage wurde ungehindert Radioaktivität rausgeschleudert"

Der ehemalige ARD-Korrespondent Johannes Grotzky war einige Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl selbst vor Ort. In der evakuierten Stadt habe er grausige Szenen gesehen, sagte er im DLF. Er erinnert sich an verstrahlte Autos und Wohnungen in Prypjat, aber auch an Bilder von Kühen mit mehreren Köpfen, Schweine mit sechs Beinen - die Spätfolgen des GAUs.

Beziehungen EU-Türkei"Die Türkei versucht, die europäische Gesetzgebung auszuhebeln"

Der Fall Böhmermann, ein Dresdner Konzertprojekt zu Armenien und eine Ausstellung in Genf: Die Türkei interveniert häufig gegen künstlerische Kritik in Europa. Ankara fühle sich derzeit stark und versuche, die Grenzen auszuloten, sagte die CDU-Europaabgeordnete Renate Sommer im DLF. Das Problem: Wegen des Pakts zur Flüchtlingskrise sei die EU erpressbar.


Österreichische Präsidentenwahl"Politiker haben sich in den letzten Jahren versteckt"

Das Wahldebakel der Großen Koalition in Österreich sei mehrheitlich ein Abstrafen der Regierungsparteien gewesen, sagte der SPÖ-Politiker Hannes Swoboda im DLF. In den letzten Monaten habe es eine "Hü-Hott-Politik" gegeben: einmal eine Politik für die Flüchtlinge und dann wieder eine Politik der Abschottung. In diesem Chaos habe die FPÖ mit Norbert Hofer hoch punkten können.

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Nächste Sendung: 02.05.2016 06:50 Uhr

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