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Seit 02:05 Uhr Sternzeit

Weltwirtschaft"Wir haben ein chronisches Nachfrageproblem"

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger hält das aktuelle G7-Konzept für nicht mehr zeitgemäß. Wenn man wirklich vernünftig über die Weltwirtschaft diskutieren wolle, müsse man auch China mit am Tisch haben, sagte der Wirtschaftsweise im DLF. Bei der Diskussion, wie die Weltwirtschaft wieder neuen Schwung bekomme, forderte der Ökonom eine "kräftige Dosis Staatsverschuldung".

Kampfpilotin Sawtschenko frei"Positives Zeichen" der russischen Staatsführung

Der ukrainische Botschafter Andrej Melnyk hat die Freilassung der Kampfpilotin Nadija Sawtschenko als "positives Zeichen" der russischen Staatsführung bewertet. Er hoffe nun auf eine Fortsetzung dieser Tendenz. "Denn ausgerechnet in Punkto Gefangenenaustausch gab es kaum Fortschritte im Rahmen der Normandie-Verhandlungen", sagte Melnyk im DLF.


Flüchtling"Integration muss tatsächlich von beiden Seiten funktionieren"

Für den SPD-Politiker Erik Lierenfeld ist das neue Integrationsgesetz ein wichtiges Signal. Allerdings gehe es "an manchen Stellen am Thema vorbei", sagte Lierenfeld im DLF. Jetzt sei es vor allem wichtig, durch finanzielle Unterstützung Sprach- und Integrationskurse zu fördern, um Flüchtlingen einen schnelleren Zugang zu diesen Angeboten ermöglichen.

Idomeni-Räumung"Die Flüchtlinge in Idomeni leben in großer Unsicherheit "

In Griechenland wird heute die Räumung des Flüchtlingslagers Idomeni an der Grenze zu Mazedonien fortgesetzt. Die gestrige Räumung sei relativ friedlich verlaufen, sagte der Geschäftsführer von "Ärzte ohne Grenzen", Florian Westphal, im DLF. Allerdings gebe es tragische Fälle, in denen Familien auseinandergerissen worden seien.


Integrationsgesetz"Wohnsitzauflage kann vernünftiges Instrument zur Integration sein"

Der Entwurf des Integrationsgesetzes gehe in die richtige Richtung, sagte Christine Langenfeld vom Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration im DLF. Die überwiegende Sicherung des Lebensunterhaltes nach fünf Jahren sei eine Anforderung, die die meisten Flüchtlinge schaffen könnten. Zudem werde damit für mehr Gleichbehandlung von Flüchtlingen und Ausländern gesorgt.

Präsidentenwahl in Österreich"Eine Entscheidung über den Fortbestand der Zweiten Republik"

Für den österreichischen OECD-Beobachter und Sozialdemokraten Wolfgang Petritsch ist der Sieg Alexander Van der Bellens bei der Bundespräsidentenwahl nichts weniger als eine "Entscheidung über den Fortbestand der Zweiten Republik". Petritsch sagte im DLF, Van der Bellen stehe für mehr Demokratie und gegen autoritäre Tendenzen, wie sie die FPÖ mit ihrem Kandidaten Hofer verfolgt habe.

Präsidentenwahl in ÖsterreichRalf Stegner: "Ein knappes Ergebnis für die Vernunft"

Der Ausgang der Bundespräsidentenwahl in Österreich ist auch beim stellvertretenden SPD-Vorsitzenden mit Erleichterung aufgenommen worden. Ralf Stegner sagte im DLF, der knappe Sieg Alexander Van der Bellens sei ein "Wahlergebnis für die Vernunft". Ein Sieg des FPÖ-Kandidaten Hofer hätte dagegen ein Triumphgeheul der europäischen Rechtspopulisten ausgelöst.


Bundespräsidentenwahl in Österreich"Es war ein Votum gegen Rechts"

Es war ein denkbar knappes Ergebnis für den neuen österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen. Seine Wahl verdanke er vor allem jenen Wählern, "die keinen Rechtspopulisten in der Hofburg sehen wollten, und die zeigen wollten, dass Österreich weiterhin ein weltoffenes Land sein soll", sagte Alexandra Föderl-Schmid, Chefredakteurin der liberalen österreichischen Tageszeitung "Der Standard" im DLF.

Österreich"Eine wirkliche Europafeindlichkeit spüre ich nicht"

In Österreich findet heute die Stichwahl um das Amt des Bundespräsidenten statt. Der Philosoph Konrad Paul Liessmann sagte im DLF, in seinem Land werde derzeit im Kleinen ausprobiert, was vielleicht auch im Großen - also im Ausland - möglich sei. Das betreffe die Frage, wie stark der Rechtspopulismus sei. In einem Punkt sei Österreich Deutschland jedoch voraus: Das Verhältnis zum Islam sei gesetzlich geregelt.

Türkischer Präsident Erdogan"Gewisse Entrückung vom Volk"

Die AKP sei zu einem Erdogan-Wahlverein mutiert, sagte Alexander Görlach, Herausgeber und Chefredakteur des Magazins "The European", im Deutschlandfunk. Dabei betreibe Erdogan einen gesellschaftlichen Umbau, der hellhörig machen müsse. Vom normalen Volk, das er eigentlich vertreten wolle, entferne er sich zusehends, etwa durch den Bau seines Palastes mit 1.000 Zimmern im Naturschutzgebiet.


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Nächste Sendung: 28.05.2016 06:50 Uhr

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