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100 Jahre Schlacht von VerdunDeutschland muss bei der Erinnerungskultur noch nachlegen

Wer aus der Vergangenheit Lehren für die Zukunft ziehen wolle, müsse die Erinnerung wachhalten, kommentiert Jürgen König das Gedenken an die Opfer von Verdun. Francois Hollande betreibe eine sehr aktive Politik des Gedenkens, um den Weg zu einer europäischen Erinnerungskultur zu bereiten. Dafür sei Frankreichs Präsident nicht genug zu loben. Auf deutscher Seite bestehe indes Handlungsbedarf.


Chinesische ÜbernahmenDie Bundesregierung schläft

Kaufen uns die Chinesen mit ihrer derzeitigen Übernahmeoffensive die Zukunft weg? Nein, meint Klemens Kindermann. Allerdings müsse es die Bundesregierung aufwecken, dass die Asiaten nicht mehr nur auf klassische deutsche Maschinenbauer zielten, sondern auf Hochtechnologie-Spezialisten. Berlin müsse sich darum kümmern, dass die Umstellung der deutschen Wirtschaft auf eine Industrie 4.0 gelinge. Das mache sie aber nicht.

WählerverlusteLinkspartei muss zur neuen FDP Ostdeutschlands werden

Durch die Flüchtlingskrise habe die Linkspartei ihre Wähler in Ostdeutschland an die AfD verloren, kommentiert Christoph Richter. Die Linke brauche eine neue Zukunftsstrategie für den Mittelstand. Themen von Digitalisierung über Bürgerrechte bis zum demografischen Wandel lägen auf der Hand. "Sie muss die Freiheit, die Weltoffenheit als hohes Gut, den Mittelständler für sich entdecken."

Nach der PräsidentenwahlÖsterreich ist und bleibt tief gespalten

Quer durch Europa geht ein Aufatmen: Der österreichische Bundespräsident heißt Alexander Van der Bellen. Die Abstimmung habe dennoch den Spalt in der Weltanschauung der Österreicher vertieft, meint Ralf Borchard. Der polarisierende Wahlkampf habe die zerstörerische Kritik an der EU und Vorurteile gegen Flüchtlinge ein ganzes Stück hoffähiger gemacht.


Türkei Merkel und die EU dürfen nicht zu nachgiebig sein

Die EU müsse vorbereitet sein für den Fall, dass die Türkei ihre Drohung wahrmache, Flüchtlinge in Richtung Griechenland weiterzuschicken, wenn die Visafreiheit für türkische Staatsbürger nicht komme, kommentiert Stefan Maas. So könnte Erdogans Drohpotenzial gemindert werden. Und das, was Bundeskanzlerin Merkel bei ihrem Türkei-Besuch zu sagen habe, hätte auf einmal wieder ein ganz anderes Gewicht.

Industrielle Landwirtschaft"Kein Glyphosat heißt nicht, dass nun alles bio und öko wird"

Wenn der Monsanto-Wirkstoff Glyphosat von Juli an nicht mehr genutzt werden dürfe, sei das nicht automatisch ein Sieg für den Umwelt- und Verbraucherschutz, kommentierte Joachim Dorfs von der "Stuttgarter Zeitung" im Deutschlandfunk. Denn dadurch müssten alternative Herbizide womöglich in größeren Mengen als bisher Glyphosat eingesetzt werden.

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Nächste Sendung: 01.06.2016 19:05 Uhr

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