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Kultur heute vom 22.08.2012

Sendung am Stück

Moderation: Burkhard Müller-Ullrich

Die ganze Sendung am Stück hören.
Die ganze Sendung am Stück hören. (Stock.XCHNG)

Hören Sie die gesamte Sendung von heute als MP3-Datei in unserem Audio-on-Demand-Angebot.

1. "In den Abgrund springen" - Die Internationale Summer Academy of Art Salzburg widerspricht allen Klischees (Carsten Probst)

2. Mehr Licht! - Das Institut für Stadtgeschichte zeigt eine neue Ausstellung zu Goethe in Frankfurt (Mario Scalla)

3. Werkstattporträt 14: Woran der Dramatiker Moritz Rinke gerade arbeitet (Mirko Schwanitz)

4. Bildhauer Hans Josephsohn gestorben (Stefan Koldehoff)

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Kultur heute

Manifesta 10Performances als Unterwanderung des Alltags

Männer leeren Beutel mit Schnee für die Performance "Cold Painting" des russischen Künstlers Pavel Braila.

Performances für die Straße sind in Paris oder Berlin bei Kunstfestivals Routine. In St. Petersburg gehören sie jedoch zum heikelsten Teil der Manifesta. Zumal die polnische Kuratorin, Joanna Warsza, dafür vor allem Künstler aus den ehemaligen Sowjetrepubliken oder Staaten des einstigen Warschauer Paktes eingeladen hat.

Salzburger Festspiele 2014 Gepflegte Langeweile mit "Don Giovanni"

Festspielhäuser an der Hofstallgasse  in Salzburg

Zum Auftakt der Salzburger Festspiele 2014 wurde eine Neuinszenierung von Mozarts "Don Giovanni" gezeigt. Der Schauplatz: eine Hotellobby mit gedämpften Licht, ein Allerweltsort gepflegter Langeweile. Insgesamt hat die Inszenierung von Christoph Eschenbach und Sven-Eric Bechtolf den Rezensenten nicht überzeugt.

"Fremde Welten", Teil 1Orban, Rechtsrock und der ungarische Nationalstolz

Ungarn demonstrieren am Nationalfeiertag in Budapest für Regierungschef Orban.

Rechtsrock-Bands sind bei Ungarns Jugend sehr beliebt. Sie stehen für einen Nationalismus, der nicht nur als Subkultur gelebt wird: Auch Ministerpräsident Viktor Orbán beschwört den Zusammenhalt gegen Feinde wie die EU. Als historische Ursache dieser Tendenzen gilt der Trianon-Friedensvertrag von 1920.

 

Kultur

Manifesta 10Performances als Unterwanderung des Alltags

Männer leeren Beutel mit Schnee für die Performance "Cold Painting" des russischen Künstlers Pavel Braila.

Performances für die Straße sind in Paris oder Berlin bei Kunstfestivals Routine. In St. Petersburg gehören sie jedoch zum heikelsten Teil der Manifesta. Zumal die polnische Kuratorin, Joanna Warsza, dafür vor allem Künstler aus den ehemaligen Sowjetrepubliken oder Staaten des einstigen Warschauer Paktes eingeladen hat.

Moderne KunstSammlung eines Kunsthändlerehepaars

Blick auf den Eingangsbereich der Fondation Maeght in Saint-Paul de Vence bei Nizza, ein Museum für zeitgenössische Kunst. Das Ehepaar Marguerite und Aime Maeght gründete die Stiftung 1964, um einen Teil ihrer Sammlung dort auszustellen. Der katalanische Architekt Josep Lluis Sert schuf in Zusammenarbeit mit bekannten Künstlern wie Joan Miro, Georges Braque und Henri Matisse das Gebäudeensemble.

Im Hinterland der Côte d'Azur liegt eine der schönsten und bedeutendsten privaten Kunststiftungen der Welt: die Fondation Maeght. Ihre Gründung am 28. Juli 1964 ist der Freundschaft zwischen dem Kunsthändlerehepaar Marguerite und Aimé Maeght und Künstlern wie Giacometti, Miró, Braque, Calder oder Matisse zu verdanken.

FilmAuthentisches Bild von Schillers Liebe zu dritt

Hannah Herzsprung (links, als Caroline von Beulwitz), Florian Stetter (Friedrich Schiller) und Henriette Confurius (Charlotte Lengefeld) in Weimar während der Dreharbeiten von Dominik Grafs Film "Die geliebten Schwestern".

Charlotte und Caroline sind die Schwestern, in die sich der Dichter Friedrich Schiller im Sommer 1788 verliebte - in beide. Dominik Graf hat diese aufregende Dreiecksbeziehung verfilmt. Dabei erweist er sich als ein sinnlicher Filmemacher, der jene historische Epoche eindrucksvoll zum Leben erweckt.