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StartseiteEssay und DiskursLateinamerika: Demokratie in der Krise30.03.2008

Lateinamerika: Demokratie in der Krise

Lateinamerika erlebt zurzeit die längste Phase ungebrochener Demokratie. Alle Staaten außer Cuba besitzen zumindest formal einen demokratischen Status. Doch seine Verwirklichung hängt meist allzu sehr vom Willen der jeweiligen Regenten ab. Die Demokratie erweist sich als krisenanfällig oder trägt sogar Spuren des Zerfalls.

Der Philosoph Carlos B. Gutiérrez im Gespräch

Rebellen der FARC (1999) (AFP)
Rebellen der FARC (1999) (AFP)

In Kolumbien erstickte das parlamentarische System immer wieder an den blutigen Auseinandersetzungen, die sich zwei demokratische Parteien lieferten. Inzwischen geht die Gewalt von anderen Akteuren aus, aber die Demokratie befindet sich weiterhin im latenten Kriegszustand - wie der Philosoph Carlos B. Gutiérrez erläutert.

Die folgenden Sendungen

In Argentinien herrschen zwar demokratische Verhältnisse, aber an wildem Kapitalismus und an der Unfähigkeit der politischen Klasse kollabierte fast das System - wie der Wirtschaftshistoriker Andrés Musacchio ausführt.

In Venezuela findet einer der umstrittensten Prozesse gesellschaftlicher Umgestaltung und demokratischer Neuorientierung statt - analysiert der Politologe Nikolaus Werz.

Paraguay befindet sich erst auf dem Weg zur Demokratie, denn noch hält die Partei der abgewickelten Diktatur die Zügel der Macht in Händen. Der Soziologe Tomás Palau schildert die Hoffnung, die sich bei den Parlamentswahlen am 20. April auf die Allianz der vereinigten demokratischen Parteien richtet.

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