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Leben in extremer Kälte

In der Antarktis wird ein See angebohrt, der 3,4 Kilometer unter der Eisdecke liegt

Wissenschaftsjournalistin Dagmar Röhrlich im Gespräch mit Arndt Reuning

Die Antarktis aus dem All fotografiert.
Die Antarktis aus dem All fotografiert. (Nasa)

Unter dem dicken Eispanzer der Antarktis liegen zahlreiche Seen - einer davon ist Lake Ellsworth. Nun wurden 100 Tonnen Ausrüstung dorthin gebracht, um ein 3,4 Kilometer tiefes Loch zum See zu bohren. Die zentrale Frage: Können in dieser extremen Umgebung Mikroorganismen überleben?

Das gesamte Gespräch können Sie bis mindestens 12. Mai 2013 im Bereich Audio on Demand nachhören.



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Forschung Aktuell

Das CERN wird 60Quarks, Higgs und World Wide Web

Blick in den Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) am Kernforschungszentrum  Cern.

Es zählt zu den bekanntesten Forschungszentren der Welt - das CERN, das Europäische Laboratorium für Teilchenphysik in Genf. Hier wurde das World Wide Web erfunden, und hier hat man vor zwei Jahren das meistgesuchte Teilchen der Physik entdeckt, das Higgsteilchen. Heute vor 60 Jahren, am 29. September 1954, wurde der Staatsvertrag zur Gründung ratifiziert - quasi der Geburtstag des CERN.

60 Jahre CERN Die Vision vom 100-Kilometer-Beschleuniger

Zum Zeitpunkt des 60. Geburtstags des CERN wird ein Prestigeprojekt des Hauses umgebaut: der Teilchenbeschleuniger LHC. Danach laufe die High-Tech-Maschine "mit fast verdoppelter Energie", erklärte Rolf-Dieter Heuer, Generaldirektor des CERN, im DLF. Ebenfalls sprach er von einem möglichen Nachfolger des LHC in ferner Zukunft - mit riesigen Ausmaßen.

FlugzeugeEisfrei per Lotuseffekt

Ein Flugzeug hinterlässt Kondensstreifen am 07.06.2014 am Himmel mit dem zunehmenden Mond über dem Landkreis Oder-Spree nahe Petersdorf (Brandenburg). Sie entstehen, wenn heiße, wasserdampfhaltige Triebwerksabgase von Luftfahrzeugen auf kalte Luft treffen. Foto: Patrick Pleul

Sind die Tragflächen eines Flugzeuges vereist, müssen sie langwierig und mit viel Energie enteist werden. Forscher tüfteln deshalb an einer neuen Nano-Oberfläche, die die Vereisung verhindern soll - aber noch stellt die Haltbarkeit solcher Lotusflächen ein Problem dar.