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StartseiteLänderzeitEnde der Kriminalisierung?23.09.2015

Legalisierung von CannabisEnde der Kriminalisierung?

Keine andere illegale Droge wird wohl so häufig konsumiert. Etwa ein Viertel der 18- bis 64-Jährigen haben in ihrem Leben schon einmal Cannabis geraucht. Doch während Alkohol und Zigaretten hierzulande für Erwachsene frei verkäuflich sind, wird um Cannabis heftig gestritten.

Am Mikrofon: Michael Roehl

Cannabis-Pflanze in der Nähe der nordisraelischen Stadt Safed (dpa / picture alliance / Abir Sultan)
Ist Cannabis tatsächlich so ungefährlich, dass ihr Konsum legalisiert werden kann? (dpa / picture alliance / Abir Sultan)

Dabei hat sich ausgerechnet in den USA - jahrelang Verfechter der Prohibition - in den vergangenen Jahren einiges getan. In vielen Bundesstaaten ist die Droge zumindest für medizinische Zwecke legalisiert, in einigen ist Kiffen sogar komplett erlaubt. In Europa gelten die Niederlande mit ihren Coffee-Shops als Vorreiter. Jetzt preschen auch hierzulande einige Bundesländer vor und wollen zumindest den Konsum legalisieren. Berlin Friedrichshain - Kreuzberg ist schon weiter und hat einen Antrag beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte eingereicht, um den Konsum für registrierte Erwachsene des Bezirks zu legalisieren.

Doch ist die Droge tatsächlich so ungefährlich, dass ihr Konsum legalisiert werden kann? Lässt es sich verantworten, neben Alkohol und Tabak damit ein weiteres Rauschmittel zu legalisieren?

Unsere Gesprächsgäste:

  • Jonas Schemmel, Fraktionssprecher Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Bezirksparlament Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

  • Dr.Pfeiffer-Gerschel, Leiter der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht am Institut für Therapieforschung München und Geschäftsführer des Instituts

  • Dr.med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen
    Michael Böhl, stellvertretender Bundesvorsitzender des BDK (Bund Deutscher Kriminalbeamter)

Wir freuen uns über Ihre Fragen und Anregungen unter der Telefonnummer 00800 4464 4464 oder unter der E-Mail-Adresse: laenderzeit@deutschlandfunk.de

 

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