• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 11:35 Uhr Umwelt und Verbraucher
StartseiteEssay und DiskursMichael Lüders über die Zukunft der "Arabellion"25.03.2012

Michael Lüders über die Zukunft der "Arabellion"

Serie "Die Zeit des Zorns", Teil 2

Wohin führt der Weg der "Arabellion"? In Teil zwei der Serie "Die Zeit des Zorns" ist der Nahost-Experte Michael Lüders Gesprächspartner von Hans-Jürgen Heinrichs.

Michael Lüders im Gespräch mit Hans-Jürgen Heinrichs

In Tunesien und Ägypten schaffte die "Arabellion" den Machtwechsel (AP)
In Tunesien und Ägypten schaffte die "Arabellion" den Machtwechsel (AP)

Der Jubel im Westen über die arabische Rebellion ging mit vielen Missverständnissen, Fehlinterpretationen und Illusionen einher. Der Freudentaumel verdrängte das schlechte Gewissen, über Jahrzehnte geostrategisch kommode Diktaturen unterstützt und am Leben erhalten zu haben.

Jetzt, da sich die krisengeschüttelte Region noch im Zustand der Zwischenrevolution befindet, machen sich bereits erste Enttäuschungen breit. Denn in Ägypten landeten die islamistischen Parteien einen haushohen Sieg bei den ersten freien Wahlen, während die Revolutionsjugend, die die Massenproteste initiiert hatte, fast leer ausging.

Der Kulturpublizist Hans-Jürgen Heinrichs möchte in seiner Serie diskutieren, wie sehr "Arabellion" die Welt verändert hat und wohin sie sich politisch, ökonomisch und kulturell entwickeln könnte.

Erster Gesprächspartner war der Schriftsteller Martin Mosebach. 2011 erschien bei Hanser sein Buch "Als das Reisen noch geholfen hat. Von Büchern und Orten".

Im dritten Teil der Serie wird der ägyptische Publizist Hamed Abdel-Samad als zu Gast zum Gespräch sein.

Seine Eindrücke von einer jüngsten Reise in der Region fasst Christoph Burgmer in einem resümierenden Essay zusammen.

Das vollständige Gespräch mit Michael Lüders können Sie mindestens bis zum 25. August 2012 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk