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StartseiteKultur heuteZum Tod eines großen Theaterbaumeisters14.05.2018

Peter Stein über Karl-Ernst HerrmannZum Tod eines großen Theaterbaumeisters

Sein "magisches Licht" schuf Theaterräume von hoher Suggestion: Bühnenbildner Karl-Ernst Herrmann prägte damit mehr als ein halbes Jahrhundert lang den Blick auf das deutschsprachige Theater. Jetzt ist Herrmann 81-jährig in Berlin gestorben. Regisseur Peter Stein würdigt ihn.

Peter Stein im Gespräch mit Michael Köhler

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"Baal"-Inszenierung am Berliner Ensemble mit Bühnenbild von Karl-Ernst Herrmann (imago / Martin Müller)
"Baal"-Inszenierung am Berliner Ensemble mit Bühnenbild von Karl-Ernst Herrmann (imago / Martin Müller)
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Karl-Ernst Herrmann war unter anderem mit Peter Stein und Claus Peymann 1970 Gründer der Berliner Schaubühne am Halleschen Ufer. Dort entstanden legendäre Inszenierungen, etwa "Peer Gynt", "Prinz von Homburg", "Drei Schwestern" oder Uraufführungen von Botho-Strauß-Stücken.

Laut Peter Stein war Herrmann von Anfang an der wichtigste Bühnenbildner an der Schaubühne: Er konnte Theater bauen, gewaltige Unternehmungen machen, ganz Theaterarchitekt sein.

Stein erinnert an eine Tugend Herrmanns: Er konnte zuhören bei den Planungsgesprächen zu einer Neuinszenierung. Um dann im Geiste der Regie - etwa für Claus Peymann - die dazugehörenden Räume zu bauen. Meist waren sie ausufernd und riesig.

Im Audio können Sie das ganze Gespräch nachhören.

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