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StartseiteDossierEuropas Sozialdemokratie in der Krise20.11.2015

Politik Europas Sozialdemokratie in der Krise

Die sozialdemokratischen Parteien verlieren in Europa massiv an Zustimmung und Einfluss. Auch wenn sie in einigen EU-Staaten noch Regierungsverantwortung tragen, die politische Hegemonie von früher haben sie eingebüßt. Sozialdemokratische "Modelle" wie einst Schweden gibt es nicht mehr. Im Gegenteil.

Von Werner A. Perger

Eine grüne Europakarte (imago / INSADCO)
Verlieren die sozialdemokratischen Parteien in Europa immer mehr Zustimmung? (imago / INSADCO)

Von der iberischen Halbinsel bis Skandinavien, von Großbritannien bis Griechenland, überall befindet sich die Sozialdemokratie in einer Orientierungs- und Existenzkrise. In der Auseinandersetzung mit antidemokratischen Rechts- und radikaldemokratischen Linkspopulisten sowie mit populärstrategisch aufgefrischten Konservativen sind die klassischen Mittelinks-Reformparteien vom aktuellen Vertrauensverlust in die Demokratie am stärksten betroffen. Egal, ob in der Regierung oder in der Opposition, die Sozialdemokraten wirken heute erschöpft und desorientiert.

Aber sind sie am Ende? Immerhin, die Suche nach einem Weg aus der Gefahrenzone hat begonnen - ein Weg der Hoffnung muss es schon sein, aber ohne Illusionen: also steinig und schwer.

Produktion: DLF 2015

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