• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 00:00 Uhr Nachrichten
StartseiteDas WochenendjournalLuthers Vermarktung im Reformationsjubiläum27.05.2017

Popstar, Spielfigur, KetzerLuthers Vermarktung im Reformationsjubiläum

Ein halbes Jahrtausend nach dem Thesenanschlag in Wittenberg ist der Reformator Martin Luther allgegenwärtig, und der Kirchentag in dieser Woche mit seinen Hunderttausend Besuchern wird seine Popularität weiter steigern. Luthers Konterfei prangt nicht nur auf Zeitungsseiten, Buchcovern, Museumsplakaten.

Von Claudia Hennen

Das Bild zeigt eine Martin Luther Playmobilfur, die eine Feder in der linken und die Bibel in der rechten Hand hält. (Deutschlandradio / Claudia Hennen)
Erfolgreicher als Darth Vader: Der Mini-Luther wurde bislang eine halbe Million mal verkauft. (Deutschlandradio / Claudia Hennen)
Mehr zum Thema

Ausstellung "Luther und die Avantgarde" Der Reformator als "Mutbürger"

Mediävist Karl-Heinz Göttert "Unsere gesamte Kultur ist ohne die Bibel nicht wirklich zugänglich"

Feridun Zaimoglu: "Evangelio. Ein Luther-Roman" Der Reformator als Romanheld

Reformationsjubiläum Luther - verstanden, verwässert oder vereinnahmt?

Religionen vom 14. Mai 2017 Luther in Afrika

Höchner, Historiker "Luther wird zu jeder Zeit anders betrachtet"

Längst ist er auch Teil der Unterhaltungs- und Freizeitindustrie: Als bislang meistverkaufte Playmobilfigur, als "Original- Luther-Socke" oder gar als Luther-Burger.

Das Bild zeigt Ulrich Schneider, Geschäftsführer vom "Reformationsjubiläum 2017 e.V.", der vor einem wandhohen Stapel Bücher steht und das Buch mit dem Titel "Luther und die Avantgarde in die Kamera hält. (Deutschlandradio / Claudia Hennen)Ulrich Schneider, Geschäftsführer vom "Reformationsjubiläum 2017 e.V.", hat internationale Künstler in die Lutherstadt Wittenberg geholt (Deutschlandradio / Claudia Hennen)

Erstaunlich, wie der Mönch aus Eisleben zum Star unseres Medienzeitalters werden konnte. Verabscheute Luther doch den Reliquienkult seiner Zeit, kämpfte gegen Ablasshandel und wollte keinem dienen außer Gott.

Das Bild zeigt Yvonne Coulin, die eine übergroße Martin Luther-Playmobilfigur umarmt.  (Deutschlandradio / Claudia Hennen)Hatte die Idee für den Playmobil-Luther: Yvonne Coulin, Geschäftsführerin der Congress- und Tourismuszentrale Nürnberg (Deutschlandradio / Claudia Hennen)

500 Jahre später reist Claudia Hennen für "Das Wochenendjournal" quer durch Deutschland und untersucht, wie Luther gedeutet, inszeniert und vermarktet wird.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk