Sport am Wochenende / Archiv /

 

Sportgespräch: Festival der Sportdemokratie

"Play the Game"-Tagung in Köln

Von Herbert Fischer-Solms

Jens Sejer Andersen, Organisator der Sport-Konferenz "Play the Game" (Jens Astrup - www.playthegame.org)
Jens Sejer Andersen, Organisator der Sport-Konferenz "Play the Game" (Jens Astrup - www.playthegame.org)

"Play the Game" ist auf dänische Initiative vor 15 Jahren gegründet worden als ein stark beachtetes Netzwerk internationaler Sportjournalisten.

Rund 150 Referenten und über 350 Teilnehmer diskutierten an vier Tagen in Plenarsitzungen und Workshops die aktuellen Probleme und Gefährdungen des globalen Sports. Unter den Referenten waren mit Richard Pound und Arne Lundqvist auch zwei Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees, außerdem erstmals Vertreter mehrerer Organisationen, die ebenfalls für Transparenz und ethisches Handeln eintreten.

Im Sportgespräch ziehen Bilanz: Henrik Brandt aus Dänemark, Direktor bei Play the Game und beim Dänischen Institut für Sportstudien in Kopenhagen; Christer Ahl, schwedischer Ökonom mit Wohnsitz in den USA, langjähriges Präsidiumsmitglied im Welt-Handballverband und Mitarbeiter von Transparency International sowie Jens Weinreich, freier Sportjournalist und Buchautor in Berlin.

Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens 9. März 2012 als Audio-on-demand abrufen.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Sport aktuell

Sportpolitik"Des Sportes nicht würdig"

Die Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt, äußert sich am 01.04.2014 bei einer Pressekonferenz im Bundestag in Berlin nach der Fraktionssitzung der Partei zu aktuellen Themen. (dpa picture alliance / Bernd Von Jutrczenka)

Korruption, Gigantismus, Menschenrechtsverletzungen - Das sind die Begriffe mit denen vor allem in westlichen Demokratien Sportgroßveranstaltungen verbunden sind. Die Grünen wollen das ändern und über ihren Antrag diskutierte nun der Bundestag: Es ging um verbindliche Kriterien bei der Vergabe.

Anti-Doping-Gesetz"Kampfansage an alle, die dopen"

Bundesjustizminister Heiko Maas, SPD, im November 2014 (imago / commonlens)

Das Bundeskabinett hat das das Anti-Doping-Gesetz beschlossen. Profisportlern die des Dopings überführt werden, droht damit bis zu drei Jahren Haft. Der DOSB begrüßt das Gesetz zwar, hat aber inhaltlich einige Bedenken.

SportausschussMachtverlust für den DOSB? Emanzipation der Sportpolitik

Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) (imago stock&people)

Ein Anti-Doping-Gesetz, dazu Kritik am "Beratungsmonopol“ des organisierten Sports: Der Stellenwert des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) schwindet – wenn da nicht die anstehende Olympia-Bewerbung wäre.