Sport am Wochenende / Archiv /

 

"Wir haben einen Ruf zu verlieren!"

Dopingaufarbeitung in Deutschland muss Ausweg finden

Johannes Weberling im Gespräch mit Astrid Rawohl

Prof. Dr. Johannes Weberling
Prof. Dr. Johannes Weberling (Privatfoto)

Der Medienrechtler Johannes Weberling kritisiert die Vereinbarung über die Auftragsdatenforschung zwischen dem Bundesinstitut für Sportwissenschaften und den forschenden Universitäten. Zudem stehe Deutschland bei der Aufarbeitung der Staatsdoping-Vergangenheit unter genauer Beobachtung in Europa, durch seinen Vorbildcharakter habe Deutschland einen Ruf zu verlieren. Das würde passieren, "wenn wir all das, was als Doping in den letzten 30 Jahren erkannt wurde, mit zweierlei Maß messen".

Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens 11. März 2013 als Audio-on-demand abrufen.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Sport aktuell

Uniklinik FreiburgMachtwort aus dem Ministerium

Die Wissenschaftsministerin von Baden-Württemberg, Theresia Bauer (Bündnis 90/Die Grünen), spricht im Ausweich-Landtag von Baden-Württemberg in Stuttgart.

In den Streit um die Aufklärung der Dopingpraktiken an der Universität Freiburg hat sich jetzt noch einmal Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Bauer eingemischt. Sie fordert "gründliche Aufklärung".

Anti-DopingNachhilfestunde mit US-Chefermittler Tygart

Der Vorsitzende der US-amerikanischen Anti-Doping-Agentur USADA, Travis Tygart, vor Beginn einer Sitzung des Sportausschusses des Deutschen Bundestages in Berlin

Travis Tygart ist im Anti-Doping-Kampf eine Ikone, nicht erst seit er Ex-Radprofi Lance Armstrong zu Fall gebracht hat. Jetzt war der Chefermittler der US-amerikanischen Anti-Doping-Agentur USADA auf Stippvisite in Bonn, bei den deutschen Kollegen.

Uniklinik FreiburgEine Schlammschlacht sondergleichen

Ein Tropfen an der Nadel einer Spritze

Die Uniklinik Freiburg: sie stand im deutschen Spitzensport jahrzehntelang für Doping. Um die dunkle Vergangenheit hinter sich zu lassen, hat die Unileitung eine unabhängige Untersuchungskommission mit der Aufarbeitung beauftragt. Doch je beharrlicher die Aufklärer im Freiburger Doping-Sumpf wühlen, desto schneller möchte die Hochschulleitung offenbar, dass jetzt Schluss ist.