NS-Kunstpropaganda
Probelauf für die "Entartete Kunst"

Die Femeschau "Entartete Kunst" von 1937 war der Höhepunkt der NS-Kunstpropaganda. Sie fiel auch deswegen auf fruchtbaren Boden, weil sie viele Vorgängerausstellungen hatte. Auch in München wurde "Entartete Kunst" schon ein Jahr zuvor ausgestellt.

Reinhardt, Anja |
München, 19. Juli bis 30. November 1937: Ausstellung Entartete Kunst in der leergeräumten Abgusssammlung des Archäologischen Instituts am Hofgarten, Galeriestraße 4. Publikumsandrang vor der Ausstellung. Foto.
"Zersetzenden Einfluss auf unser Volksleben": Die Nazis manipulierten die Bürger und behaupteten, "das Volk" könne jetzt sein Urteil über die vermeintlich "entartete" Kunst fällen. (picture alliance / akg-images)