40 Jahre Tschernobyl
Das Reaktorunglück als Sargnagel für die DDR

Als nach Tschernobyl die Erklärungen der SED nur spärlich fließen, kippt die Stimmung. Die Stasi registriert eine Katalysator-Wirkung für die DDR-Umweltbewegung unter dem Dach der Kirche. Die Anti-AKW-Bewegung setzt letztlich der Diktatur ein Ende.

Richter, Christoph |
Schwarz-Weiß-Foto einer Demo, ganz verschwommen zu sehen
Nach dem GAU von Tschernobyl wird in der DDR verlautbart, dass keine gesundheitliche Gefährdung besteht. Weil das West-Fernsehen anders berichtet und die SED nur spärlich kommuniziert, kippt die Stimmung. (picture alliance / Klaus Rose)