Biologie
58 Maus-Generationen, dann ist Schluss - Klonen hat seine Grenzen

Tiere können nicht beliebig oft geklont werden.

    Eine Maus wird in einem Labor von einer Person in medizinischer Schutzkleidung auf einer Hand gehalten.
    Ausgehend von einer Spendermaus konnte 58-mal geklont werden. Danach starben die Tiere. (imago / Panthermedia / Lightpoet via imago-images.de)
    Das ist das Ergebnis einer Langzeituntersuchung eines japanischen Wissenschaftsteams, über die das Fachmagazin ”Nature” berichtet.20 Jahre lang haben die Forschenden immer wieder Mäuse geklont, eine Generation folgte auf die nächste - der Ursprung war eine einzige Spendermaus. 25 Maus-Generationen lang gab es keine sichtbaren Effekte. Aber in jeder geklonten Generation häuften sich nach außen nicht sichtbare Mutationen in der Maus-DNA.
    Ab der 27. Generation ging die Geburtenrate der Mäuse zurück. Die 58. Generation war dann die letzte - wurden die Mäuse dieser Generation mit Männchen gepaart, gab es zwar befruchtete Eizellen, die meisten starben aber ab. Die wenigen Embryonen, die geboren wurden, starben innerhalb weniger Tage. Damit widerlegt die Studie die Annahme, dass das Klonen keine langfristigen Schäden verursacht.
    Die Forschenden sagen, dass die Klone keine 1:1 Kopie des Originals sind, sondern dass bei ihnen Mutation drei Mal häufiger vorkommen als bei natürlichen Nachfahren.
    Diese Nachricht wurde am 25.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.