Dienstag, 21.08.2018
 
Seit 00:05 Uhr Fazit
StartseiteSternzeitDer Mann mit der Odyssee 200126.07.2018

90. Geburtstag von Stanley KubrickDer Mann mit der Odyssee 2001

Vor 90 Jahren kam in New York Stanley Kubrick zur Welt. Der Regisseur und Produzent machte sich mit dem Film "2001: Odyssee im Weltraum" unsterblich. Das Drehbuch hat er gemeinsam mit dem Science-Fiction-Autor Arthur C. Clarke geschrieben. Die Odyssee schlägt den Bogen vom Urmenschen bis zum Raumfahrtzeitalter.

Von Dirk Lorenzen

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Szene aus dem Science-Fiction Kultfilm "2001 - Odyssee im Weltraum" von Stanley Kubrick (picture-alliance / dpa / Fotoreport MGM)
In vielen Szenen lebt Stanley Kubricks Science-Fiction Kultfilm "2001: Odyssee im Weltraum" allein von seiner Ästhetik (picture-alliance / dpa / Fotoreport MGM)
  • E-Mail
  • Teilen
  • Tweet
  • Drucken
  • Podcast

Zu Anfang staunen Affenmenschen über einen schwarzen Monolithen, der über Nacht in der Steppe aufgetaucht ist. Sie lernen, Knochen als Waffe zu nutzen, und in einem legendären Schnitt wird ein in die Luft geworfener Knochen zu einem Satelliten in der Erdumlaufbahn.

Im zweiten Teil wird auch im Mondkrater Clavius ein Monolith gefunden, der Signale zu Jupiter sendet. Schließlich brechen die Hauptfiguren in einem Raumschiff zum Jupiter auf, müssen dabei aber vor allem mit dem fehlerlosen Bordcomputer kämpfen.

Juno ist zwar aber auf der "falschen" Bahn, macht aber richtige Fotos: Spektakulärer Blick auf den Jupiter-Südpol aus gut 50.000 km Höhe. (NASA)Die Reise zum Jupiter wird in diesem Film-Klassiker zu einer wahren Weltraum-Odyssee (NASA)

Eindrucksvolle Trickeffekte

Genau wie das Weltall ist der Film extrem ruhig. Stanley Kubrick lässt sich viel Zeit und nutzt großartige Bilder, um seine Geschichte zu erzählen. In vielen Szenen lebt der Film allein von der Ästhetik - die Trickeffekte sind so eindrucksvoll, dass Kubrick dafür den einzigen Oscar seiner Karriere erhalten hat.

Zur Filmmusik gehören "Atmosphères" von Ligeti, "Also sprach Zarathustra" von Richard Strauss und "An der schönen blauen Donau" von Johann Strauss Sohn.

Stanley Kubrick, der Meister der Science-Fiction, ist 1999 im Alter von einundsiebzig Jahren bei London gestorben. Das Jahr 2001 hat er nicht mehr erlebt, aber seine Odyssee fasziniert bis heute.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk