USA
Alex Pretti war laut Präsident Trump kein Attentäter

US-Präsident Trump hat Aussagen führender Regierungsmitglieder über den in Minneapolis getöteten Krankenpfleger Alex Pretti widersprochen.

    25.01.2026 - Auf dem Boden vor einer Häuserzeile sind Blumen und Inschriften niedergelegt, ein Mann kniet davor, er hält eine Hand vors Gesicht.
    Gedenkort für den Krankenpfleger Alex Pretti, der in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota von Beamten der US-Einwandererbehörde ICE getötet wurde. (AFP / OCTAVIO JONES)
    Auf die Frage, ob der bei einem Einsatz von Bundesbeamten in Minneapolis erschossene Pretti ein Attentäter gewesen sei, antwortete Trump mit "Nein". Sein Tod sei ein sehr unglücklicher Vorfall, der untersucht werden müsse.
    Trumps stellvertretender Stabschef Miller hatte im Internet geschrieben, Pretti sei ein Attentäter, der versucht habe, Bundesbeamte zu ermorden. Vizepräsident Vance teilte den Beitrag im Kurznachrichtendienst X. Heimatschutzministerin Noem äußerte sich ähnlich.
    Trump wies Forderungen aus der Demokratischen Partei nach einer Entlassung Noems zurück. Sie leiste sehr gute Arbeit, sagte der Präsident. Zugleich betonte Trump, er wolle eine ehrliche Untersuchung im Fall Pretti, und er wolle diese persönlich beaufsichtigen.
    Diese Nachricht wurde am 28.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.