
Mehr als die Hälfte fühlt sich demnach überhaupt nicht oder eher schlecht informiert. Die Befragung wurde im Auftrag der Bank vom Meinungsforschungsinstitut Yougov zwischen dem 30. Juli und dem 3. August durchgeführt.
Mit dem Altersvorsorgedepot können Menschen über Geldanlagen in ETFs, Aktienfonds und Anleihen privat für das Rentenalter vorsorgen. Der Staat fördert Einzahlungen mit bis zu 540 Euro Zulage pro Jahr. Pro Kind gibt es zusätzlich bis zu 300 Euro. Die Kapitalerträge werden in der Ansparphase nicht besteuert.
"Gamechanger für die private Altersvorsorge"
Über Börsen lässt sich Geld chancenreicher anlegen, als über viele andere Wege. Laut der Umfrage gaben aber 38 Prozent der Befragten an, unerfahren im Umgang mit Wertpapieren zu sein. Um erspartes Geld im Wert zu erhalten oder zu vermehren, führt nach Ansicht von Experten kein Weg an den weltweiten Börsen vorbei. Um die Risiken dabei zu minimieren, ist zumindest eine gewisse Grundkenntnis erforderlich. Seit Jahren bemühen sich verschiedene Institutionen und Verbraucherportale um entsprechende Finanzbildung. Deutschlands Bevölkerung gilt im Gegensatz zu der manch anderer Staaten als vergleichsweise wenig informiert.
Das Altersvorsorgedepot sei eine historische Chance, heißt es in der Branche. Millionen von Menschen dürften dadurch erstmals mit dem Aktienmarkt in Berührung kommen. Manche sprechen vom Altersvorsorgedepot als "Gamechanger für die private Altersvorsorge in Deutschland."
Das Altersvorsorgedepot wurde vom Bundestag beschlossen im Mai vom Bundesrat gebilligt. Mit Beginn des neuen Jahres tritt das Gesetz dazu in Kraft. Das Bundesfinanzministerium hat Fragen und Antworten zur Altersvorsorge veröffentlicht. Auch Verbraucherzentralen helfen weiter.
Diese Nachricht wurde am 01.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.









