Menschenrechte
Amnesty International: "Zersetzung der Rechtsstaatlichkeit" in den USA

Amnesty International hat eine Zersetzung der Rechtsstaatlichkeit in den USA im ersten Jahr von Präsident Trumps zweiter Amtszeit konstatiert.

    Donald Trump steht vor Mikrofonen am Weißen Haus, im Hintergrund sind die Baukräne für den Umbau seines geplanten Ballsaales zu sehen.
    Donald Trump baut die USA um, vom Justizapparat bis zum Ballsaal am Weißen Haus. (imago / UPI Photo / Shawn Thew)
    Es gebe eine Zunahme autoritärer Regierungspraktiken, heißt es in einem Bericht der Menschenrechtsorganisation. Politische Institutionen wie Gerichte würden eingeschüchtert, Universitäten und freie Medien sähen sich rechtlicher Willkür ausgesetzt. Durch diese Maßnahmen habe man es mit einem systematischen und gezielten Angriff auf Menschenrechte zu tun, führte die Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland, Duchrow, aus. Die Regierung habe in klassischer autoritärer Manier Flüchtlinge und Migranten verantwortlich gemacht, um Machtmissbrauch zu rechtfertigen und Grausamkeit zu normalisieren. Ferner warnt Amnesty vor dem beschleunigten Ausbau von Überwachungstechnologie.
    Diese Nachricht wurde am 20.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.