Archiv

Krieg gegen die Ukraine
Angriffe auf russische Grenzregion Belgorod fortgesetzt, Alarm auch in Kiew

Der Gouverneur der russischen Region Belgorod hat die Bewohner aufgefordert, das Gebiet an der Grenze zur Ukraine zu verlassen.

04.06.2023
    Ein zerstörtes Haus in der russischen Grenzegion Belgorod.
    In der russischen Grenzregion Belgorod setzen sich die ukrainischen Angriffe nach Angaben des Gouverneurs fort (Archivfoto). (picture alliance / dpa / Belgorod Region Governor Press O)
    Die ukrainischen Angriffe hätten sich in der Nacht fortgesetzt, teilte er auf Telegram mit. Es sei davon auszugehen, das auch die kommenden Tage unruhig würden. In den Bezirken Schebekino und Wolokonowski habe es durch die nächtlichen Angriffe viele Schäden an Gebäuden gegeben. Mehr als 4.000 Menschen seien bereits aus der Gefahrenzone gebracht worden, hieß es.
    Bei dem russischen Angriff auf ein Wohnhaus in einem Vorort von Dnipro wurde ein Kind getötet. Rettungskräfte entdeckten die Leiche in den Trümmern des Hauses. In der Nacht gab es zudem wieder russische Luftangriffe auf die Region Kiew. Wie die Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf die Militärverwaltung berichtet, wendeten Luftabwehrsysteme die Attacken ab.

    Weiterführende Informationen

    In unserem Newsblog zum Krieg in der Ukraine und seinen Auswirkungen finden Sie einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen.
    Diese Nachricht wurde am 04.06.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.