
Am Morgen empfing Bundespräsident Steinmeier den früheren Anführer der islamistischen HTS-Miliz im Schoss Bellevue. Danach nahm er an einem Treffen mit deutschen Unternehmen teil. Dabei warb al-Scharaa für Investitionen in sein Land, etwa im Bereich Infrastruktur. Bundeswirtschaftsministerin Reiche sprach von Geschäftschancen, und dass sie auf einen florierenden Handel mit Syrien hoffe. Außenminister Wadephul sicherte Unterstützung beim Wiederaufbau nach dem Bürgerkrieg zu. Geplant ist noch ein Treffen mit Bundeskanzler Merz. Auch dabei soll es um Hilfen für den Wiederaufbau gehen sowie um Rückführungen syrischer Geflüchteter.
Ende 2024 hatten von al-Scharaa angeführte islamistische Milizen den langjährigen Machthaber Baschar al-Assad gestürzt. In Berlin sind mehrere Demonstrationen für und gegen den syrischen Übergangspräsidenten angemeldet. Seiner Regierung wird vorgeworfen, Minderheiten im Land nicht vor Gewalt zu schützen.
Diese Nachricht wurde am 30.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







