COP29 in Baku
Argentinien zieht Delegation von Weltklimakonferenz ab

Die argentinische Regierung hat ihre Delegierten vorzeitig von der Weltklimakonferenz in Aserbaidschan abberufen. Die Anweisung sei vom Außenministerium in Buenos Aires gekommen, sagte die argentinische Umwelt-Staatssekretärin Lamas der britischen Zeitung "Guardian".

    Das Logo der UN-Klimakonferenz für Klimapolitik in Baku, Aserbaidschan. September 17, 2024.
    Argentinien zieht sich von der UNO-Klimakonferenz in Aserbaidschan zurück. (IMAGO / NurPhoto / IMAGO / Jakub Porzycki)
    Das betreffe insgesamt mehr als 80 argentinische Repräsentanten. Die Konferenz in Baku endet planmäßig am 22. November. Die Delegierten reisen also knapp zwei Wochen früher ab. Umweltschutzverbände kritisierten den Abzug.

    Milei telefonierte mit Trump

    Gestern hatte der argentinische Präsident Milei mit dem designierten US-Präsidenten Trump telefoniert. Beide vertreten einen skeptischen Kurs gegenüber dem menschengemachten Klimawandel, der wissenschaftlich jedoch nachgewiesen ist. Trump bereitet Medienberichten zufolge bereits den erneuten Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen von 2015 vor.
    Diese Nachricht wurde am 14.11.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.