Sicherheit und Rohstoffe
Arktis-Gipfel: Mehrere EU-Ländern fordern mehr Einfluss in der Region

Zwölf europäische Länder haben die EU dazu aufgerufen, ihre Präsenz in der Arktis zu verstärken.

    Barrot, Kallas, Nauseda, Costa, Kulbergs, Orpo, Frederiksen, Michal, Merz, Síkela und Dan posieren gemeinsam für ein Foto.
    Bundeskanzler Merz beim Gipfel-Treffen im finnischen Rovaniemi (picture alliance / Jouni Porsanger / Lehtikuva via AP / Jouni Porsanger)
    Die Europäische Union sollte eine strategische und proaktive Rolle in der Region spielen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung im Anschluss an einen Gipfel im finnischen Rovaniemi. Der gastgebende Ministerpräsident Orpo sagte, die Arktis sei von strategischer Bedeutung für Europas Sicherheit. Russland sei die bislang größte Bedrohung.
    Bundeskanzler Merz sprach von der Arktis als einem geopolitischen Hotspot. Zugleich verwies er auf Rohstoffe und wirtschaftliche Chancen.- Durch den Rückgang des arktischen Meereises infolge des Klimawandels entstehen neue Schifffahrtsrouten.
    Die EU-Außenbeauftragte Kallas mahnte mehr Eisbrecher für die Arktis an. Mit Blick auf eine Finanzierung der Schiffe verwies EU-Ratspräsident Costa auf die anstehende Überarbeitung der Arktis-Strategie der EU-Kommission.
    Diese Nachricht wurde am 14.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.