
Die syrische Armee meldete den Einmarsch in die Stadt Tabka in der Provinz Rakka sowie die Einnahme zweier zuvor von Kurden kontrollierter Ölfelder. Die kurdisch geführte SDF-Miliz warf der syrischen Armee vor, Vereinbarungen gebrochen und weiter in nicht abgesprochene Gebiete vorgedrungen zu sein.
Das US-Militär forderte die syrischen Regierungskräfte auf, ihren Vormarsch zwischen Aleppo und Tabka zu stoppen. Die Gefechte stehen im Gegensatz zu einer vertraglich vereinbarten Eingliederung der syrischen Kurden in die nationale Verwaltung und die Armee. Gestern hatte Übergangspräsident Scharaa angekündigt, die Rechte der kurdischen Minderheit zu stärken.
Diese Nachricht wurde am 17.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
