Migration
Asylanträge in der EU 2025 um 19 Prozent gesunken

Die Zahl der Asylanträge in der Europäischen Union ist im vergangenen Jahr erneut zurückgegangen. Wie die Asylagentur EUAA mitteilte, wurden in den EU-Staaten sowie in Norwegen und der Schweiz rund 822.000 Anträge registriert. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Rückgang um rund 19 Prozent.

    Ein Formular für einen Erstantrag auf Asyl, angekreuzt ist das Feld Unbeschränkter Asylantrag
    Die Zahl der Asylanträge in der EU ist deutlich zurückgegangen. (picture alliance / foto2press / Oliver Baumgart)
    Ein Grund für die Entwicklung ist der Sturz des Assad-Regimes in Syrien im Dezember 2024. Seitdem ging die Zahl der syrischen Asylsuchenden in der EU um mehr als zwei Drittel zurück. Die meisten Asylanträge stellen inzwischen Menschen aus Afghanistan und Venezuela.
    Mit 163.000 Anträgen war Deutschland wieder Zielland Nummer eins, allerdings sank die Zahl im Vergleich zu 2024 um ein Drittel (minus 31 Prozent).
    Auch Spanien, Italien und Griechenland verzeichenten Rückgänge. Stabil blieben hingegen die Zahlen in Frankreich (152.000).
    Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.