
Eine solche stelle grundsätzlich keine rote Linie für seine Partei dar, sagte der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Schmid, dem "Tagesspiegel". Es müsse aber sichergestellt werden, dass die Ukrainer selbst die Zielprogrammierung übernehmen können. Der SPD-Haushaltspolitiker Schwarz sprach sich konkret für eine Lieferung der deutsche Marschflugkörper aus. Er sagte dem Magazin "Spiegel", angesichts fehlender Luftunterstützung sei die ukrainische Armee bei ihrer Gegenoffensive auf solche Lenkwaffen angewiesen, um die von den Russen angelegten Minenfelder zu überwinden. Zuvor hatten sich in der Ampel-Koalition bereits Vertreter von FDP und Grünen für eine Lieferung ausgesprochen.
Verteidigungsminister Pistorius von der SPD hatte zuletzt Bedenken geäußert, weil die Raketen auch russisches Staatsgebiet erreichen könnten. Er schloss eine Lieferung für die Zukunft aber nicht kategorisch aus.
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Diese Nachricht wurde am 06.08.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
