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AusleseVom Nutzen der Nachtruhe

Warum schläft der Mensch? Und wozu träumen wir? Das ist Thema der aktuellen Bücher von Peter Spork und Stefan Klein, die zu den führenden Wissenschaftsautoren hierzulande zählen. Die Wissenschaftsredaktion des Deutschlandfunks diskutiert die Neuerscheinungen. Eine Sendung live von der Frankfurter Buchmesse.

Rezensenten: Ralf Krauter, Michael Lange und Dagmar Röhrlich | 12.10.2014

Ein Junge schläft versteckt unter einer gestreiften Bettdecke, nur sein Haarschopf ist zu sehen.
Bloß nicht wecken: Wer ständig schlecht oder zu wenig schläft, wird krank. (picture alliance / dpa / Lehtikuva Sari Gustafsson)
Die alten Griechen glaubten, wir schlummern, um zu verhindern, dass üble Gase, die der wache Körper ausdünstet, das Gehirn vergiften. Die moderne Schlafforschung liefert überzeugendere Erklärungen, kommt aber zu einem ähnlichen Schluss: Wer ständig schlecht oder zu wenig schläft, wird krank.
Leider sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nicht förderlich für eine gesunde Nachtruhe: Stress und Schichtarbeit, Lärm und Lichtverschmutzung rauben vielen Stadtmenschen den Schlaf. Was sich dagegen tun lässt und wie wir unsere Träume selbst in die Hand nehmen können, thematisieren Peter Spork und Stefan Klein in ihren aktuellen Büchern
Das stets ausgeschlafene Sachbuchtrio des Deutschlandfunks diskutiert in der Sendung "Auslese" über die Stärken und Schwächen der beiden Neuerscheinungen.
Stefan Klein: Träume. Eine Reise in unsere innere Wirklichkeit
Peter Spork: Wake up! Aufbruch in eine ausgeschlafene Gesellschaft
Ebenfalls interessant fanden die drei Kritiker folgende Neuerscheinungen:
Neil Shubin: Das Universum in dir. Eine etwas andere Naturgeschichte
Fred Kurt: Von Elefanten und Menschen
David K. Randall: Im Reich der Träume. Die rätselhafte Welt des Schlafes
Reinhard Pietrowsky: Was uns den Schlaf raubt. Albträume in Psychologie, Kunst und Kultur
Verhaltensforschung - Ein seltsames Wesen. Warum wir gähnen, rülpsen, niesen und andere komische Dinge tun